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Artikel » Auto & Verkehr Hanftextilien - Eine Alternative zur Baumwolle | Hanftextilien haben gegenüber der herkömmlichen Baumwollbekleidung Vorteile und stellen eine sinnvolle Alternative dar. Hanf ist ein unverwüstliches Material. Im Gegensatz zur Baumwolle kommen die robusten Pflanzen ohne Pestizideinsätze aus, so dass die Textilien keine Rückstände von Giften enthalten. Wer sich für Hanfbekleidung entscheidet, leistet also einen entscheidenden Beitrag zum Umweltschutz. Dank der Hohlräume in den Fasern trennen Hanftextilien die Luftschichten und sind im Sommer angenehm kühl, wärmen aber gut bei Kälte. Da Hanf auch sehr fetthaltig ist, perlen Regenwasser und andere Flüssigkeiten sehr gut ab, ohne dass der Stoff extra chemisch behandelt werden muss. Wird es doch einmal zu feucht, nimmt der Hanf die Flüssigkeit gut auf, so dass der Stoff sich kaum feucht anfühlt und immer noch angenehm tragbar bleibt. Hanftextilien laden sich auch nicht elektrostatisch auf und sind aufgrund ihrer natürlichen Eigenschaften schmutzabweisend. Unschlagbar ist die Naturfaser Hanf, wenn es um den gerade im Sommer so wichtigen UV-Schutz geht. 95 % Prozent der UV-Strahlen werden durch das Material abgefangen und so ein Sonnenbrand vermieden. Trotz seiner Vorteile wurde der Hanf im 19. Jahrhundert durch Baumwolltextilien weitestgehend verdrängt. Die Entwicklung der Baumwollspinnmaschine machten die Baumwollverarbeitung rentabler und nicht zuletzt durch Anbauverbote des Hanfs um Drogenmissbrauch ( Cannabis ) zu vermeiden, verhinderten lange Zeit die Weiterentwicklung und Verbesserung des Hanfanbaus und seiner Verarbeitung zu tragbaren Textilien von feiner Qualität. Heute ist der Hanf in der Textilindustrie immer noch ein Nischenprodukt, wird sich aber aufgrund seiner vielen Vorteile immer mehr durchsetzen. Die Investition in reißfeste Hanfbekleidung lohnt sich auf jeden Fall.
| | | 08.08.2010 08:09:38 von |
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