Diese Art der Immobilien sind Gebäude mit zwei Eingängen in einer offenen Bauweise. Doppelhäuser können Mehrfamilienhäuser mit zwei voneinander unabhängigen Eingängen und Treppenhäusern sein. Nur die Zahl der Hauseingänge ist entscheidend.
Meist sind es zwei aneinandergebaute Einfamilienhäuser. Doppelhäuser sind Häuser, welche an ihrer Grundstücksgrenze aneinander gebaut sind. Bei dieser Art von Immobilien sind beide Gebäudehälften meist ähnlich gestaltet mit einer häufig achsensymmetrischen Fassadengestaltung sowie Grundriss. Bei der gemeinsamen Wand von Doppelhaushälften ist es immer die Seitenwand der Gebäude. Von einer Back to Back Bebauung ist die Rede, wenn die Rückwände aneinander grenzen.
Sollte keine symmetrische Bauweise zu erkennen sein, dann wird von der einseitigen Anbauung gesprochen. Sofern mehr als zwei Immobilien mit ihren Seitenwänden aneinanderstoßen, sind dies Reihenhäuser. Doppelhäuser haben den Vorteil der günstigeren Flächenausnutzung der Grundstücke und eine Verminderung der Heizkosten gegenüber den freistehenden Gebäuden. Der Nachteil dieser Gebäude ist eine fensterlose Wand im Haus und auch die eingeschränkte Schalltrennung der beiden Haushälften.
Doppelhäuser stellen die kleinste Form der Mehrfamilienhäuser dar. Oftmals sind die Eingänge spiegelförmig angeordnet. Meist zeigen Doppelhäuser ein einheitliches Erscheinungsbild, wobei sich das Innere komplett unterscheiden kann. Doppelhäuser stellen einen Kompromiss dar zwischen freistehenden Einfamilienhäusern und Reihenhäusern. Der Bau einer Garage kann sowohl am Haus als auch im Haus vorgenommen werden. Während Reihen- und Kettenhäuser nicht seitlich umgangen werden können, ist dies bei Doppelhäusern möglich.
Doppelhäuser werden auch als Dreihäuser, Vierhäuser, Dreifachhäuser, Mehrfachhäuser oder Doppeldachhäuser bezeichnet. Immer zwei Parteien leben in Doppelhäusern. Sollten beide Gärten besitzen, werden auch diese geteilt. Doppelhäuser bieten die Möglichkeit, wie in einem Einfamilienhaus zu leben, aber die Grundstückskosten zu teilen. Dies ist ein großer Kostenfaktor, der teilweise bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten ausmacht. Jede Baufamilie hat die Freiheit, ihre Vorstellungen umzusetzen. Bezüglich der Wirtschaftlichkeit haben Doppelhäuser einige Vorteile zu bieten und nicht nur 15 bis 20 Prozent der Heizkosten.