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Es passiert
nicht gerade immer selten, daß man sich dazu entschließt, innerhalb
des eigenen Hauses umzuziehen. Die dazu führenden Gründe können
vielfältig sein, beispielsweise ist es die schönere oder gar größere
Wohnung die in einer Anlage frei wird. Oder aber die Eltern bereiten
den Umzug
ins Obergeschoß vor und die Jugend gründet im Erdgeschoß eine
neue Familie.
Es können aber auch Kostenersparnisse eine Rolle spielen, wenn
man sich für die andere Wohnungsimmobilie unter einem anderen
Vermieter entscheidet oder diese neue Wohnung statt im Mietverhältnis
als Eigenheim bezieht. Aber in all solchen Fällen ist es leider
immer wieder so, daß dem Umzug
kein besonderes Augenmerk geschenkt wird. Er findet ja nur innerhalb
des Hauses statt und schon ist ein Scheitern im Detail quasi vorprogrammiert.
Man unterschätzt die Möbelschlepperei, auch wenn es nur ein Stockwerk
nach unten geht.
Das Zerlegen von Möbeln wird meist schlampig, wenn überhaupt erledigt
- dies bedeutet schnell zerkratzte Treppenhäuser und manches Mal
sogar ein unnötiges Feststecken, denn der Zollstock wird erst
recht nicht strapaziert. Die Kleinteile werden wahllos verteilt,
da ein sorgfältiges Verpacken nicht nötig erscheint. Hierbei geht
naturgemäß einiges mehr zu Bruch, als sonst üblich wäre. Erheblich
ist auch der Zeitfaktor, der sich extrem ausweitet und schnell
zur zusätzlichen Monatsmiete führt. Deshalb ist es sehr ratsam,
auch in solch einem Fall einen Umzug annähernd so zu planen, wie
wenn er sich in ein anderes Haus an einem anderen Ort vollziehen
würde. Man erspart sich in der Endabrechnung neben unnötigem Ärger
nicht selten auch unnötige Kosten.
Claudia Falk
cfalk (at) nd-1.de
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