Um erfolgreich die Klausuren an der Universität oder einer Fachhochschule zu bestehen muss man effektiv lernen können. Das Problem mit dem Lernen entsteht jedoch sobald man die Tür der Universität betritt. Es gibt sehr effektive Mnemotechniken die schon in der Antike von den Römern und den Griechen genutzt wurden. Leider werden sie in der Grundschule nicht vermittelt. Später in Gymnasien werden diese Techniken auch nicht vermittelt. Bewirbt man sich an der Universität, dann muss man schon effektiv lernen können, denn hier ist es schon zu spät um lernen wie man lernt. Dieses Problem könnte man in der Weise lösen, dass man Gedächtniskurse oder Lernkurse in den Schulen frühstmöglich veranstaltet. Auf dem Wissen, das auf diesem Weg erworben wurde kann man den eigene Wissensgerüst aufbauen. Denn später, an er Universität wird man ein solides Wissenskonstrukt benötigen um die Flut der neuen Informationen und des neuen Wissens bewältigen zu können.
Beim lernen, unabhängig von der Stufe sollte man drei wichtigsten Grundsätze beachten. Zum Einen, lernt und speichert das Gehirn nur das, was es versteht. Ohne gründliche Verinnerlichung des Stoffes kann keine Rede von einem guten Gedächtnis sein. Das ist ähnlich wie wenn man ins Ausland geht und die Sprache nicht versteht, die menschen reden zu einem, aber man kann sich die Inhalte nicht merken weil sie für einen keine Bedeutung haben. Das wichtigste ist also zu die Dinge zu begreifen, zu verstehen.
Der zweite wichtigste Grundsatz ist: das neue Wissen mit dem Alten zu verknüpfen. Die Langzeitgedächtnis arbeitet so, dass es Informationen speichert, die mit dem vorhandenem Wissen verknüpft werden. Warum? weil um eine neue Information zu speichern braucht man einer chemischen Reaktion in den neuronalen Verbindungen. Das Kurzzeitgedächtnis arbeitet überwiegend nur mit elektrischen Impulsen. Deshalb verschwinden nach einer kurzen Weile die Informationen die sich im Kurzzeitgedächtnis befinden. Der zweite Punkt ist also das alte mit dem Neuen zu verbinden.
Schliesslich, die Dritte Säule: die Wiederholung. Menschen lernen sehr gut Sachen die sie mehrfach durchführen müssen. Wenn man eine neue Materie beherrschen muss, geht das nur erstmal über die elektrischen Impulse im Gehirn die später mit Hilfe von Wiederholung in chemischen Reaktionen umgewandelt werden. Erst durch die regelmäßige Wiederholung verlagert sich das Wissen in das Langzeitgedächtnis.
Am besten lernt man, wenn man auf dem bisher erworbenem Wissen immer weiter neues Wissen anknüpft. Damit gehen die alten Informationen nicht verloren und das neue wird schnell und für lange Zeit im Gehirn abgelegt. Hinzukommt dass man das Wissensgerüst weiterhin ausbaut und eine immer größere Wissensbasis zur Verfügung steht.
Autor: Christopher Stanik (Student an der Universität Siegen)
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