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Hauptelemente von Imagefilmen

Hauptelemente von Imagefilmen

Inhalt und Aufbau von Imagefilmen


Generell ist es natürlich unmöglich bei der Produktion eines Imagefilms nach einer Art „Kochrezept“ vorzugehen. So verschieden wie die Kunden, sind auch ihre Wünsche und Anforderungen an einen gelungenen Film. Imagefilme, <a href="http://www.referenzfilm.de/" target="_blank">Werbefilme</a>,
Produkt- oder auch Schulungsfilme können also völlig individuell gestaltet sein. Jede Firma und jeder Auftraggeber hat hier seine eigenen Vorlieben und Neigungen. Imagefilmproduktionen müssen keinem bestimmten Schema folgen, solange sie ihren Zweck, die Förderung und den Aufbau eines positiven Firmenbildes, erfüllen. Gefragt ist vor allem ein individueller Stil, der sich aus der Masse der Mitbewerber abhebt und das Unternehmen als etwas „Besonderes“ erscheinen lässt. Gute Produktionsfirmen vermeiden es in der Regel, so genannte Standardelemente zu verwenden, die immer wieder auftreten. Es gibt keine festen Regeln für Bestandteile eines Films, dennoch kristallisiert sich bei vielen ein gewisses Grundschema heraus. Wichtig ist hier eine originelle, kreative und innovative Verarbeitung der Elemente.

Zu Beginn der meisten Imagefilme steht ein Intro (auch Opener, Trailer oder einfach nur Einleitung genannt). Es stellt eine erste Verbindung zwischen dem Image-Objekt, meist einer Firma, und dem Zuschauer her. Der Opener bietet dem Betrachter einen Überblick über das Unternehmen, die Region, die Stadt oder den Verein. Es ist sinnvoll, das Logo der Firma im Verlauf des Films immer wieder auftauchen zu lassen, damit der Zuschauer unbemerkt das Corporate Identity im Gedächtnis speichert und sich an den Betrieb erinnert.

Der Hauptteil ist in der Regel der individuellste Teil des gesamten <a href="http://www.referenzfilm.de/" target="_blank">Imagefilms</a>. Meist werden in ihm Informationen über das Unternehmen und Werbung auf geschickte Weise miteinander verbunden. Eine gute Wirkung wird vor allem durch das Einbringen von Emotionen erzielt, Informationen werden auf einem möglichst einfachen Level an den Zuschauer herangetragen. Der Film liefert nun ein Unternehmensporträt, das sowohl Bilder der Firma und der Mitarbeiter als auch Gebäude und Produkte beinhaltet. Diese werden entweder mit Erläuterungen oder Hintergrundmusik unterstützt. Am Anfang des Hauptteils werden zuerst einmal eher allgemeine Informationen über die Tätigkeiten des Unternehmens und die Firmenphilosophie herausgestellt. Hier wird natürlich vor allem auf Merkmale wert gelegt, die die Firma aus der breiten Masse hervor heben und in ihrer Individualität bestärken. Auch ein historischer Teil und ein Rückblick auf eine meist langjährige Firmengeschichte stehen oft zu Beginn des Hauptteils und machen den Betrachter mit dem Unternehmen vertraut. Er bekommt so das Gefühl, das Unternehmen schon lange zu kennen.
Fungiert ein Produkt oder eine Firma als Problemlöser, so ist es sinnvoll, zuerst auf die Problemstellung allgemein einzugehen. So erscheinen die gebotenen Lösungsmöglichkeiten umso effektiver.
Im Laufe des Hauptteils wird der Film immer spezieller: Er definiert einzelne Leistungsbereiche genauer und stellt die Produktpalette in seiner gesamten Vielfalt vor. Es werden Bilder der laufenden Produktion, der Mitarbeiter und der einzelnen Produkte gezeigt. Diese können in verschiedenen Einstellungsgrößen, sowohl in der Totale als auch im Detail präsentiert werden. Stark zur Emotionalisierung tragen auch Bilder von Menschen bei, die von der Firma, den Produkten und der Region profitieren. Auch ein Beitrag zur Erhöhung der Lebensqualität hinterlässt ebenso einen großen Eindruck auf die Zuschauer wie der Bezug zu Partnern von Firmen oder Persönlichkeiten, die bereits mit dem Unternehmen in Kontakt standen und ein positives Statement darüber abgeben. Gerade Interviews mit zufriedenen Kunden und O-Töne, allgemein die Einbeziehung von Menschen, eignen sich bestens, um den Zuschauer zu emotionalisieren und das Interesse zu wecken. Sie vermitteln Glaubwürdigkeit und Identität. Der Betrachter fühlt sich mit ihnen eher verbunden als mit einer Maschine.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Unternehmen innerhalb der jeweiligen Region vorzustellen und dort auf bestimmte Aktionen einzugehen.
Bei all diesen verschiedenen Elementen ist es wichtig, auf eine interessante Darstellungsweise zu achten, um die Aufmerksamkeit des Zuschauers zu halten. Gerade auf Messen, wo viele Mitbewerber auftreten und eine starke Reizüberflutung herrscht, ist es wichtig, das Augenmerk der Besucher auf den eigenen Imagefilm zu lenken.
Nach den Informationen über die Firma ist es sinnvoll, dem Betrachter eine Kontaktmöglichkeit zu bieten.

Am Ende des Films kann entweder ein Blick in die Zukunft oder auch ein Appell an die Zuschauer stehen.

Nicht jeder Imagefilme muss all diese Bestandteile in sich vereinen, wichtig ist eine passende Auswahl der Elemente und eine geschickte, originelle und kreative Umsetzung. Manche Elemente können mehr schaden als nutzen, eine gezielte Auswahl ist also von äußerster Wichtigkeit. Der Film darf nicht überladen wirken, sonst wird es mit der Zeit immer schwieriger, die Aufmerksamkeit der Zuschauer bei einer so großen Fülle an Informationen zu halten.
Große Bedeutung kommt auch der Zielgruppe zu. Nicht alle können mit ein und demselben Ton angesprochen werden, vor allem bei Fachbegriffen ist Vorsicht geboten.
Viele Kunden unterschätzen außerdem, welche Wirkung Emotionen auf die Zuschauer haben können. Für die meisten Produktionsfirmen steht Emotionalisieren noch vor Informieren. Mit einem stimmungsgeladenen Bild lässt sich meist oft mehr erreichen als mit einem an Informationen überladenen Film.
Der Imagefilm soll natürlich einen guten Eindruck hinterlassen und dem Zuschauer imponieren, sei es durch seine Kreativität, Professionalität oder seine Technik. Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten.
Bei manchen Imagefilmen bietet es sich auch an, eine Art Rahmenhandlung in den Film einzubauen. Das hängt jedoch ganz von der Art des Filmes und des vorzustellenden Unternehmens ab.
Eine weitere Möglichkeit bietet sich darin, den Film in einer Art Reportage-Stil zu gestalten. Das hängt wiederum vom Inhalt und der Zielgruppe ab. Vorteil dieser Methode ist die zunehmende Glaubwürdigkeit.


12.02.2007 12:24:47 von Andreas Menzinger
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