Wenn man im Internet einkaufen möchte, wird man regelrecht erschlagen von Onlineshops. Eine Suche bei Google über die deutschen Internetseiten ergibt 2,5 Mio Suchergebnisse. Als normaler User fängt man also an, sich durch die einzelnen Shops „durch zu klicken“. Bald merkt man, dass das eigentlich überhaupt keinen Spaß macht. Viele Shops sind vollkommen unübersichtlich, schnell verliert man die Orientierung.
Angebote, Angebote und noch mehr Angebote – alles zu einem super günstigen Preis.
Ein Einkaufsbummel in einem Kaufhaus, ist dann doch viel schöner ... zumindest hat man hier ein Kauferlebnis – vielleicht wird man sogar von einer wirklich netten Verkäuferin bedient, die einem das ein oder andere nicht gewollte Produkt aufschwätzt – man ihr aber nicht wirklich böse ist, weil sie ja recht nett war ...
Kann man einen Einkaufsbummel auch im Internet machen?
Die Onlineshops haben das Funshopping Thema noch nicht so entdeckt. Eigentlich müsste man mit Web2.0 (... mit Videos, Sounds, Ajax, Usercontent ... ) auch ein bisschen Fun ins Shoppen bringen können. Es gibt schon den ein oder andern Ansatz. Aber so richtig ist das bei den Shoppbetreibern noch nicht angekommen. Da werden Usabilitystudien gemacht, und bunte Bilder in den Shop gestellt, bis der User (eigentlich ja Käufer!) aus lauter Reizüberflutung das Handtuch wirft.
Den umgekehrten Ansatz gibt es allerdings schon häufiger. Fun-Community’s die sich über eingeblendete Werbung finanzieren. Populär sind hier natürlich die Community’s für Video und Video-Clips.
Werbelinks in solchen Community's führen aber meist nur selten zu einem kontextbezogenen Produkt. Klickt man auf so eine Werbung, dann landet man auf einer Eingangseite eines Shops und die Sucherei geht von vorne los.