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Artikel » Computer & Internet Internet via HSDPA | Schon vor der Versteigerung der UMTS Lizenzen im Sommer 2000, wurde der UMTS-Standard als DIE Zukunft in der mobilen Datenübertragung postuliert. Damit sollten immense wirtschaftliche Gewinne erreicht werden. Denn nur so konnten die unglaublichen Preise, die bei der Versteigerung erzielt wurden gerechtfertigt werden. Der UMTS-Standard wurde diesen Anforderungen allerdings kaum gerecht. Die Pingzeiten waren zu lang und die Datenübertragungsraten waren zu gering, um damit wirklich schnell und komfortablen im Internet unterwegs zu sein. Also musste schnellstmöglich ein Nachfolgestandard her – HSDPA war geboren. Im Vergleich zu UMTS mit einer Datenübertragungsrate von lediglich 394kbit/s erreicht HSDPA bereits in der ersten Ausbaustufe 1,8Mbit/s. In der zweiten Ausbaustufe sind es 3,6Mbit/s und in der dritten 7,2Mbit/s. Alle großen deutschen Handynetzbetreiber verfügen über ein eigens HSDPA-Netz, was stetig ausgebaut und erweitert wird. Besonders in den Ballungsräumen gibt es kaum noch weiße Flecken, die nicht mit dem mobilen Breitbandinternet versorgt werden. Somit ist großen Städten praktisch für jeden ein mobiler Internetzugang verfügbar. Leider sind die Datentarife der Anbieter recht unüberschaubar. Momentan bietet lediglich Moobicent, über das Netz von Vodafone eine echte HSDPA Flatrate an. In der Regel sind die oben angegebenen Übertragungsraten, in der Praxis nicht zu erreichen. Die Geschwindigkeiten hängen von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Meiner Erfahrung nach entspricht eine 3,6Mbit/s-Verbindung ungefähr einer DSL-Leitung mit 1 – 1,8Mbit/s. Die Pingzeiten liegen zwischen 100-200ms.
| | | 30.08.2007 17:37:27 von |
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