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DSL Flatrate Verfügbarkeit: das leidige Thema

Jeder kennt sie – sich ständig wiederholende Werbemaßnahmen jeglicher Form der verschiedensten DSL-Flatrate-Anbieter, in denen die niedrigsten Preise in einem Zuge mit den höchsten Übertragungsraten beworben werden. Was dabei jedoch in der Regel unerwähnt bleibt, ist, dass nicht jeder Anbieter seine DSL-Versorgung an jedem Ort garantieren und, dass – sofern die Verfügbarkeit gegeben ist – dies nicht automatisch bedeutet, dass beworbene Übertragungsrate zur Verfügung gestellt werden kann.

Die unterschiedliche Ausgestaltung der DSL-Verfügbarkeit ist so also oftmals Grund zur Unmutsäußerung. Denn wo Nutzer, die in städtischen Gebieten wohnen, meist auf die höchsten Übertragungsraten zurückgreifen und dabei auch noch die Auswahl aus einer Vielzahl von DSL Anbietern haben, müssen sich jene, die in ländlicheren Regionen ansässig sind, meist mit weit niedrigen Geschwindigkeiten zufriedengeben. Und der Genuss der Auswahl zwischen verschiedenen DSL Flatrate Anbietern bleibt ihnen oftmals auch verwehrt.

Regelfall ist dabei, dass lediglich die Deutsche Telekom einen DSL-Anschluss anbietet. Denn nachwievor verfügt der ehemalige Monopolist über das am besten ausgebaute Versorgungsnetz und hat somit noch immer eine klare Vormachtstellung in den Randgebieten. Zusätzlich kann dabei häufig auch nicht die beworbene Übertragungsrate zur Verfügung gestellt werden – stattdessen wird auf den höchstmöglichen verfügbaren DSL-Anschluss zurückgegriffen. Bezahlt werden muss jedoch der beworbene DSL-Anschluss.

Folge jener Verfügbarkeitsprobleme: Ehemalige Kunden wechseln die Internetplattform, indem sie auf alternative DSL Anschlüsse wie beispielsweise mobiles Internet via UMTS zurückgreifen. Obwohl auch hier die (DSL) Verfügbarkeit je nach Region stark am schwanken ist, muss dennoch bedacht werden, dass insbesondere das UMTS-Netz kontinuierlich weiter ausgebaut wird.

Die Verfügbarkeit von DSL-Anschlüssen spaltet also nachwievor die Gemüter – und wird dies vermutlich auch noch in Zukunft tun. Ein Teil der Gesellschaft kann somit nicht an der allseits gelobten Informationsgesellschaft teilnehemen. Unerlässlich vor möglichen Vertragsschlüssen sind deshalb Verfügbarkeitschecks bei den jeweiligen Anbietern. Denn neben der generellen Verfügbarkeit wird dem Interessierten oftmals auch die maximal mögliche Übertragungsgeschwindigkeit aufgezeigt.


09.09.2007 13:32:44 von dsler
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