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Bilder für das Internet verkleinern & bearbeiten!

Wenn Bilder im Internet angezeigt werden sollen, müssen sie auf zwei verschiedene Arten verkleinert werden: Zum Einen muss die Bildergröße verändert werden: Viele Kameras nehmen mit übergroßen Formaten auf, so dass eine Nachbearbeitung des Bildes erfolgen muss. Andererseits ist ebenfalls wichtig, dass die Bilder insofern komprimiert werden, als dass sie Speicherplatz einsparen. Auf einem privaten Internetserver ist oft nur begrenzt Platz. Würde man 10-20 Bilder mit einer Größe von 1-2 MB hochladen, könnte die Speichergrenze auf dem Server erreicht sein. Freeware, und aktuelle Programme, die es kostenlos zum Download gibt, ermöglichen das einfache Komprimieren der Bilder, im Folgenden erklärt in zwei Schritten; ausgegangen von Irfanview, einem der bekanntesten Programme zum Bearbeiten von Bildern, damit auch ideal um Bilder zu verkleinern.

1. Bildgröße
Die Bildgröße ist wesentlich für die Darstellung - das Bild muss perfekt passen, damit es richtig wirken kann. Möchte man Bilder für das Internet verkleinern, so spricht man in der Regel von mehreren Bildern auf einmal, die gleichzeitig konvertiert werden sollen. Hierzu wird der Menupunkt "Batch Konvertierung" unter "Datei" gewählt. Es öffnet sich ein großes Menu, was zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten bietet. Ein Suchfeld zeigt den aktuellen Inhalt der Festplatte an. Hier sind exakt die Bilder zu wählen, deren Bildgröße geändert werden soll. Die Bilder werden markiert, und mit dem Menupunkt "Hinzufügen" in den Bearbeitungsmodus gezogen. Hier hat man die Möglichkeit unbegrenzt viele Fotos gleichzeitig zu speichern, die derselben Bearbeitung unterzogen werden wollen. Wichtig ist, dass der Menupunkt "Spezialoptionen verwenden" aktiviert ist. Hier klickt man auf die genannten Optionen, und kann die gewünschte Größe einstellen. Zwei Varianten stehen zur Verfügung: Zum Einen lässt sich eine bestimmte Größe definieren, zum Beispiel 300 x 400 Pixel für jedes Bild. Andererseits besteht die Möglichkeit einen gewissen Prozentsatz anzugeben, immer ausgehend vom Originalbild. Beispielsweise lässt sich die Bildgröße so auf einen Wert zwischen 1 und 99% reduzieren. Umgekehrt ist eine Vergrößerung natürlich auch möglich. Mit Freeware wie Irfanview (oder vergleichbaren Programmen) ist eine proportionale Änderung der Breite und Höhe genauso möglich wie eine getrennte Behandlung dieser Attribute. Eine Angabe der Bildgröße in Form von „Pixeln“, „cm“, oder „inch“ ist möglich. Hat man alle Einstellungen den eigenen Wünschen entsprechend konfiguriert, klickt man auf "ok", und startet den Vorgang. Die Bilder werden daraufhin in neuer Größe in einem vorher angegebenen Ordner gespeichert. Die Originaldateien gehen natürlich nicht verloren.

2. Speicher des Bildes
Der Speicher des Bildes ist ebenfalls wichtig, wenn eigene Bilder, beispielsweise fotografiert und heruntergeladen von einer üblichen Digitalkamera, im Internet erscheinen sollen. Es besteht zunächst die Möglichkeit die Farbtiefe zu ändern, indem man im Konfigurationsmenu der Freeware (u.A. Irfanview) eine 16,7 Millionen Farb-Einstellung auf 256 Farben herabsetzt. Weiterhin kann man die Einstellung vornehmen, das Bild in einem anderen Format zu speichern. Startet man Irfanview, und wählt den Batch-Konvertierungsmodus, der für diesen Vorgang von großer Wichtigkeit ist, lässt sich das Zielformat definieren. Normale Fotos weisen oftmals mehrere MB auf und sind somit viel zu groß für das Internet. Werden sie jedoch beispielsweise im TIF oder GIF Format gespeichert, sparen sie Platz. Für den Fall, dass PNG Bilder vorliegen, lassen sich diese bequem per Mausklick in JPG umwandeln. Das gewünschte Häkchen muss gesetzt werden, danach erfolgt der Klick auf den Button "ok", und der Konvertierungsvorgang beginnt.

Noch ein Tipp zum Speicher des Bildes: MS Paint gehört zur Standardausstattung eines jeden Rechners. Ein altes, aber sehr nützliches Programm. Wenn keine Freeware wie Irfanview o.Ä. vorliegt, so reicht ein normales Öffnen und sofortiges Speichern mit MS Paint aus, um die Speicherkapazität zu verringern. Grund: MS Paint speichert Bilder in bzw. mit einer anderen Farbtiefe. Aufgrund dessen kann die Speicherkapazität mit diesem kostenlosen Programm um bis zu 70% reduziert werden. Bei Formaten wie PNG oder BMP empfiehlt sich grundsätzlich die Umwandlung in JPG. Einen Qualitätsverlust hat man bei dieser Konvertierung nicht zu erwarten.

12.03.2007 08:51:14 von vereine
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