Ein „Computer“ ist eine Maschine, die aus mehreren elektronischen Bausteinen zusammengesetzt wird und nur eines kann: rechnen. Das Gegenstück hierzu ist die EDV (elektronische Datenverarbeitung), mit der die Ein-/Ausgabedaten gemeint sind. Die Abkürzung EDV ist neu relativ neu. Vorher wurde die Bezeichnung DV (Datenverarbeitung) verwendet.Kein Medium hat die Gesellschaft so verändert wie der Computer. Und kein anderes Medium hat sich derart spannend und rasant entwickelt. Die Etablierung des Computers ging zunächst über Jahrzehnte sehr schleppend voran. Dies lag vor allem an der Größe. Erst mit der Einführung des Personalcomputers (PC) in den 80er Jahren wurde der Computer auch für die berufliche und später auch für die private Anwendung interessant.
Der Computer besteht aus mehreren hundert Einzelteilen. Über internationale Standards ist gewährleistet, dass verschiedene Bauteile über die vorhandenen Datenleitungen Informationen austauschen können. Das Unternehmen IBM, Entwickler des Personalcomputers, hält mehrere tausend Patente und gilt als Erfinder des Computers. Herzstück bei allen Computern ist der Prozessor, der sich auf einer Platine befindet. Hier sind auch jede Menge Datenleitungen zu sehen, und kleinere Bausteine für die unterschiedlichsten Aufgaben.
Keine andere Maschine hat es geschafft, weltweit einen so einschneidenden Gesellschaftswandel zu initiieren, wie der Computer. Die Computer wurden schneller, kleiner und preiswerter. Es entwickelten sich völlig neue Branchen und Möglichkeiten. Als der Computer die Welt des Internets ermöglichte, entstanden plötzlich weltweit riesige Netzwerke und kein Land dieser Erde erschien weit weg.
Galt es, in den Anfängen des Computerzeitalters nur Rechenschritte schneller zu berechnen, werden Computer und die EDV heute für komplexe Aufgaben verwendet, wie z. B. Firmenverwaltung und Klimamodellierung.
Auch die preisliche Entwicklung ging exzessive nach unten. Ein Computer kostete 1987 ca. 3.500,-- EURO, und eine Maus ca. 150,-- EURO.