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Tipps zur Datenwiederherstellung

Jeder Computeranwender kennt bestimmt das Szenario: Da sitzt man nichts ahnend vor dem Rechner und auf einmal geht nichts mehr. Beruhigend, wenn es nur ein Fehler im Betriebssystem ist und nach dem Neustart alles wieder funktioniert. Was aber, wenn es die Festplatte ist? Ist sie kaputt, wird es mit der Datenwiederherstellung schwierig. Ist es lediglich ein Virus, der die Festplatte zum Stillstand gebracht hat, lässt sich dieser Fehler relativ einfach mit Hilfe bestimmter Software lösen. Ist es aber ein mechanisches Problem, hilft bei der Datenwiederherstellung oft nur ein Profi. Diese können sowohl elektronisch als auch mechanisch defekte Festplatten und andere Speichermedien wieder fit machen, sodass die Daten in den meisten Fällen gerettet werden können. Die Profis der Festplattenreparatur verfügen über spezielle Software und Gerätschaften, mit deren Hilfe sie solche schwerwiegenden Fehler beheben könne. Für Laien gibt es solch eine Software auch, doch ist die Frage, ob diese Software in diesem speziellen Fall hilft im Vorfeld unklar. Und so kann man viel Geld ausgeben und die Festplatte bleibt trotzdem defekt. Für einen ersten Selbstversuch kann man sich auch kostenlose Tools aus dem Internet herunter laden. Voraussetzung für die Datenwiederherstellung in Eigenregie ist jedoch, dass man über eine zweite Festplatte verfügt. Denn nur so kann man schließlich die kaputte Festplatte reparieren. Bleibt der Eigenversuch ohne Erfolg, sollte man sich an einen Profi wenden. Diesen findet man sowohl im Internet als auch im Branchenbuch. Die Kosten für einen solchen Fachmann sind in der Regel sehr hoch, doch lohnt sich die Investition vor allem, wenn man wichtige Daten gespeichert hat. Insbesondere wenn man die Daten auch geschäftlich benötigt, ist die Investition in eine professionelle Festplattenreparatur sehr sinnvoll. Unternehmen wissen in der Regel um die Problematik und führen mindestens einmal am Tag ein so genanntes Backup durch. Dieses speichert ein Abbild der gesamten Festplatte oder bestimmter Bereiche und wird anschließend auf einem separaten Speichermedium gesichert. So stehen die Daten jeder Zeit zur Verfügung, sollte einmal ein Fehler auftreten. Übrigens werden gebrauchte Laptops meist ohne Festplatte verkauft, da man mit der geeigneten Software ja die Daten des Vorbesitzers wieder herstellen könnte.

24.03.2008 16:27:53 von Michaela Wang
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