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Farbband - Farbträger der Vergangenheit

Bei einem Farbband handelt es sich um einen austauschbaren Träger für Druckfarbe. Zum Einsatz kommt es hauptsächlich in älteren Rechenmaschinen mit Druckwerk, Schreibmaschinen und Impact-Druckern. In der Regel befindet sich das Farbband in einer Kassette oder ist auf Rollen befestigt.

Des Weiteren kann es auch „offene“ montiert werden. Dabei wird immer nur eine neue Spule mit Farbband gekauft, welches dann in eine teilweise komplizierte Führung eingefädelt werden muss. Zwei Arten von Farbbändern werden unterschieden, das Textilband und das Karbonband.

Das Textilband, die Standartform des Farbbandes, besteht meist aus Nylon und ist mit Farbe getränkt. Durch den Anschlag einer Type, die oftmals verchromt sind, wird die Farbe von dem Gewebe auf das Papier übertragen. Für übliche Büromaschinen wurden meistens 13mm breite und 6 Meter lange Farbbänder verwendet. Farbbänder für Zeilendrucker in der EDV erreichten eine Breite von bis zu 420mm. Früher gab es Farbbänder in vielen verschiedenen Farben, wie z.B. schwarz, schwarz-rot, grün-rot, blau und braun. Erhältlich sind heute nur noch die schwarzen und schwarz-roten Farbbänder.

Textilfarbbänder haben den Nachteil, dass beim Druck immer die Gewebestruktur erkennbar ist. Diesen Mangel haben Karbonfarbbändern nicht. Die Karbonbänder sind mit sehr dünnen feinkörnigen Kunststofffolienstreifen beschichtet. Von den verschiedenen Farben, die früher zur Auswahl standen, ist heute nur noch schwarz erhältlich.

Korrekturen können durch ein zweites, auf modernen Maschinen enthaltenes, Korrekturband vorgenommen werden.


04.04.2007 20:16:18 von Mabre
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