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Artikel » Computer & Internet Skandale um Second Life reißen nicht ab | | „Second Life“ ist momentan in aller Munde. Die virtuelle 3D-Welt lockt immer mehr Menschen in ihren Bann. Bereits über 6 Millionen Menschen haben sich die Software des jungen Unternehmens „Linden Lab“ auf den Rechner geladen und sind in die neue Welt eingezogen. Der Nutzer kann sich in „Second Life“ einen eigenen Avatar erstellen, den er nach seinen Wünschen gestalten kann. Dabei kann er sich ein beliebiges Aussehen verpassen und sich mit dem Avatar so geben, wie er im echten Leben vielleicht gerne sein würde. Das „Second Life“ bietet alles, was das „First Life“ auch bietet. Es gibt Sex, Crime und Rock & Roll. Man kann sich mit seinem Avatar frei in der virtuellen Welt bewegen. Man kann einkaufen gehen, Clubs besuchen, mit anderen Nutzern interagieren oder einfach sein eigenes Grundstück kaufen und ein Haus bauen. Für die Annehmlichkeiten benötigt man jedoch die virtuelle Währung „Linden Dollar“. Die „Linden Dollars“ können für echte Dollars gekauft werden. Mit der virtuellen Währung kann man zahlreiche Angebote in „Second Life“ in Anspruch nehmen oder reale Güter in die echte Welt schicken lassen. Alles scheint möglich im „Second Life“. Doch wie jede rasant wachsende Community hat auch „Second Life“ zunehmend Probleme. Von Gewalt über Anschläge bis hin zu verbotener Pornographie gibt vieles, was man sich vielleicht nicht unbedingt von dieser schönen neuen Welt erhofft hat. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits in vielen Fällen, die mit der Simulation in Zusammenhang stehen. Die grenzenlose Freiheit hat eben ihren Preis. Trotzdem scheint nichts die Erfolgsstory aufhalten zu können.
| | | 10.05.2007 07:24:19 von |
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