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Die eigene Homepage gehört fast schon zum
guten Ton und ist dank günstiger Hosting-Angebote auch
finanzierbar. Interessant für jeden, der sich die Arbeit
gemacht hat und ein paar Seiten ins Internet gestellt hat, ist
natürlich die Besucherzahl. Sie lässt sich am
einfachsten von einem Counter ablesen der auf immer mehr
privaten und kommerziell genutzten Seiten zu finden ist.
Allerdings sagt diese Zahl für sich genommen nur aus, wie oft
die Seite frequentiert wurde und damit in gewisser Hinsicht auch wie
beliebt sie ist. Die Beliebtheit einer Seite spiegelt sich jedoch
wesentlich besser in den Daten wider, die hinter dieser Zahl stehen.
Dazu gehören unter anderem das Herkunftsland der Besucher, die
Internetadresse, von der aus sie die Seite besucht haben und wie oft
jemand auf der Seite zu Gast war. Diese Informationen werden im
Hintergrund gesammelt und können vom Betreiber einer
Internetpräsenz leicht aufgerufen und ausgewertet werden.
Die interne Auswertung über die access_log-Datei
Der einfachste Weg, an diese Daten zu gelangen, ist eine interne
Statistik. Sie ist mittlerweile bei nahezu allen Webhostern fester
Bestandteil ihrer Pakete und funktioniert über die
access_log-Datei auf dem Apache-Webspace. Sie sorgt dafür,
dass nicht auf jeder einzelnen Seite des Internetauftritts ein Besucherzähler
eingebaut werden muss. Denn sie sammelt auch ohne zusätzlichen
Code alle Daten, die im Zusammenhang mit den Seitenaufrufen stehen.
IP-Adresse, Uhrzeit, die besuchten Seiten, die Seite, von der aus der
Besucher kam, sowie einige weitere Informationen werden ganz
automatisch protokolliert. Aufbereitet werden sie in Form von Grafiken.
Das hat den Vorteil, dass die Daten übersichtlich und auch
für Laien verständlich abzulesen sind. Die
access_log-Datei ohne diese Hilfe zu entschlüsseln,
wäre ziemlich arbeitsintensiv.
Externe und kostenlose Statistiken
Nicht jedem Webmaster steht diese Funktion zur Verfügung und
auch nicht jeder vertraut alleine auf die Informationen der
access_log-Datei. In dem Fall kann man kostenlose Angebote für
Statistiken nutzen. Auch sie werten die Seitenaufrufe aus und geben
somit einen Überblick – wenn auch nicht ganz so
umfangreich wie bei einer internen Statistik.
Hierfür sind allerdings ein paar Zeilen Code nötig,
die meistens auf der index-Seite in den Quellcode integriert werden.
Für jedermann sichtbar wird dieser Code in Form eines Text-
oder Grafikcounter, der teils mit ein wenig Werbung verbunden ist.
Jeder Seitenaufruf aktiviert nun diesen Code, der die Informationen
sammelt und weitergibt. Ausgewertet werden die Daten auch bei der
externen Variante vornehmlich als Grafiken. Eine für viele
Betreiber von Websites entscheidende Information ist die Herkunft des
Besuchers, also die Adresse, die ihn auf die Seite geführt
hat. Wer viel Geld investiert, um die eigene Präsenz bekannt
zu machen, hat somit eine einfache und mit wenig Aufwand verbundene
Kontrollinstanz. Wenn es darum geht, auch die Aktivitäten der
Nutzer zu speichern, kann ein zusätzlicher Action-Tracker, der
Newsletter-Anmeldungen und auch Einkäufe notiert, ganz
hilfreich sein.
Enrico Wnendt
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