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Dias digitalisieren,
was man wissen und beachten sollte! Sofern beim Belichten keine
Fehler gemacht wurden, sind Dias die brillantesten und kontrastreichsten
analogen Bildvorlagen. Für die Digitalisierung sollte daher ein
hochwertiger Filmscanner benutzt werden. Auch sehr gute Flachbettscanner
sind nicht in der Lage den Farb-, Kontrast- und Dichteumfang zu
erfassen. Dias sollte man nicht im Glasrahmen scannen, das würde
einen Qualitätsverlust zur Folge haben. Am Besten eignen sich
glaslose Diarahmen in denen der Film an allen Seiten fest fixiert
ist. Weil Filmscanner eine sehr geringe Schärfentiefe haben, ist
die feste Fixierung eine Grundvoraussetzung für optimale Bildverarbeitung
in allen Bildbereichen. Leider sind Dias häufig stark ausgeblichen,
Ursache ist das helle Licht der Projektionslampen, das gilt insbesondere
für Kodachrome-Dias. Im Prinzip ist das kein Problem, denn gute
Software kann die Farben einwandfrei restaurieren. Jedes Dia hat
aber einen eigenen Farbstich, weil auch die frühere Belichtung
in der Kamera einen Einfluss auf die Art der Farbveränderung hat.
Das bedeutet, jedes Dia muss bei der Farbrestauration individuell
bearbeitet werden. Wer hier mit einer Standardeinstellung ans
Werk geht liefert keine gute Qualität.
Leopold Hiersche
lh (at) fotofab.de
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