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Hellsehen mit der Kristallkugel

Der Blick in die Kristallkugel ist mindestens genauso alt, wie das Kartenlegen und Wahrsagen. Mit dem Hilfsmittel der Kugel, ist es möglich, sich in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen, um dann Hellsehen zu können.

Es ist eine durchaus spannende Erfahrung, plötzlich Bilder zu „sehen“, die die Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft zeigen. Die Kugel ist das Hilfsmittel eines Mediums, um Konzentration zu bündeln und zu verstärken. Diese Konzentration wird auf einem Punkt vereinigt. Der Blick in die Kugel spiegelt Erfahrungen und auch Erinnerungen bildlich wider. Das Bewusstsein wird vertieft und erweitert.

Kurze Gebrauchsanleitung einer Kristallkugel:
Die Lichtquelle sollte so angebracht sein, dass sie die Kugel von hinten beleuchtet wird. Ausschließlich die Kugel sollte beleuchtet werden, der Rest des Raumes bleibt dunkel. Grundsätzlich ist es wichtig, dass man entspannt, ausgeruht und in völliger Ruhe arbeiten kann. Es sollte verhindert werden, dass bei einer Sitzung gestört wird.

Es muss die richtige Entfernung zur Kugel gefunden werden. Viele bevorzugen einen Abstand von etwa 30 cm zwischen Augen und Kugel. Versuchen Sie nun, durch die Kugel hindurch zu blicken … in die weite Ferne. Die Augen stellen sich nun auf das Unendliche, auf das Hellsehen ein, so, als ob man beispielsweise auf das Wasser blickt.

Anfangs, wird außer dem eigenen Spiegelbild und Spiegelung der Umgebung nicht viel zu erkennen sein. Aber schon bald werden außer den Spiegelbildern, neblige Streifen auftauchen, die sich immer mehr in Wolkengebilde verwandeln. Dies sind die Vorbilder, welche dem eigentlichen "Sehen" vorausgehen.

Um gut „Sehen“ zu können ist gleichmäßiges Atmen und absolute Konzentration oberste Priorität. Zu Anfang wird man dabei sehr leicht müde, aber Übung macht den Meister!

Nun werden Sie erleben, wie sich Gebilde klären und nach und nach klarer werden. Wörter, ein Satz, ein Symbol, ja vielleicht auch eine ganze Szene mit sich bewegenden Menschen kann sichtbar werden.

Beim Kristallkugel „Sehen“ ist viel Geduld und Übung die Voraussetzung. Aber ist erstmal ein Ziel erreicht, wird man sich nicht mehr als Beobachter sehen, sondern sich selbst mitten im Geschehen wieder finden und die Botschaften der Kugel verstehen.

Befragt werden kann die Kristallkugel zu jeder Tages- und Nachtzeit. Je gezielter die Fragen an die Kugel, desto präziser die Antworten.

Eine Sitzung sollte in der Regel nicht länger als 30-40 Minuten andauern, da diese Art von Arbeit doch sehr anstrengend und Energie raubend ist. Auch sollte man den Blick in die Kugel anfangs auf 2-3 mal die Woche beschränken. Steigt das eigene Energiepotential des Hellsehers oder der Hellseherin darf die Menge der Sitzungen ruhig erhöht werden. Wichtig ist, dass man sich nicht völlig verausgabt.

Die Deutung der Ergebnisse sollten genau unter die Lupe genommen werden! Sehr oft passiert, dass man ausschließlich Wunschbilder vor Augen bekommt. Prüfen Sie daher jede Bewegung, jedes Symbol und jedes Wort, das Sie „sehen“.

Reinigen Sie die Kristallkugel regelmäßig. Benutze am Besten Tücher aus Wildleder. Fassen Sie die Kugel nicht direkt an, benutzen Sie dafür ein Samttuch. Sehr wichtig: Lassen Sie die Kristallkugel auch von keiner anderen Person anfassen. Die Kugel stimmt sich auf den Besitzer ein, es ist ein ganz persönliches Werkzeug, das nicht auf andere übertragen werden kann.


24.04.2007 00:05:04 von Stregato
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