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Artikel » Essen und Trinken Die Speiseeisherstellung | | Die Herstellung von Speiseeis hat eine lange Tradition, doch die Sortenvielfalt konnte sich erst seit Ende des 19. Jahrhunderts und der damaligen Erfindung der Kühlgeräte entwickeln. Davor mussten die Menschen noch einfaches Gletschereis und –schnee mit Honig und Früchten mischen. Dies taten die Chinesen sogar schon vor etwa 4000 Jahren, genauso wie die Griechen. Heutzutage sind die Zutaten vielfältiger: Milch, Sahne, Eigelb, Zucker, Wasser, Butter oder Pflanzenfett sind genauso Bestandteile wie, je nach Sorte, Fruchtmark oder -saft, Vanille, Kakao und Aromen. In der Industrie werden noch Farbstoffe, Emulgatoren, Bindemittel und Stabilisatoren zugesetzt. All diese Zutaten werden zunächst sehr gut vermischt und anschließend wird alles eingefroren. Beim Einfrieren sollte die Masse allerdings ständig gerührt werden – dabei gilt: je schneller desto besser -, denn dadurch werden die Eiskristalle, die sich beim frieren bilden, klein gehalten. Je kleiner die Eiskristalle am Ende sind, desto cremiger und feiner ist dann auch das fertige Eis. Dies gilt übrigens auch für den Fettgehalt: Denn ein hoher Fettgehalt sorgt für cremiges Eis. Um das Speiseeis zu frieren und gleichzeitig zu rühren, benutz man zwei unterschiedlich große Schüsseln, die am Besten aus Metall sein sollten. In die größere von beiden kommt zerstoßendes Wassereis, das mit Salpetersalz versetzt wird und die etwas kleinere Schüssel. In dieser kann nun das Eis verarbeitet werden und wird von außen gleichzeitig gefroren. Im Haushalt ist es meist leichter zu diesem Zweck eine elektrische Eismaschine oder Softeismaschine zu benutzen. Die Fülle der unterschiedlichsten Zutaten ermöglicht heute über siebzig verschiedene Eissorten zu produzieren und die Tendenz ist steigend, denn jeden Sommer kommen wieder viele neue Sorten in die Eisdielen.
| | | 20.03.2007 21:03:25 von |
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