Nach diesem Motto lebten wahrscheinlich schon die alten Römer als sie etwa 200 v.Chr. ihre Weinkultur nach Deutschland brachten. An Rhein und Mosel, wo günstige klimatische Bedingungen herrschten, wurde wahrscheinlich schon Wein angebaut bevor die Römer kamen. Doch gerade in den Regionen an Rhein und Mosel finden sich heute noch zahlreiche Zeugnisse der römischen Weinkultur. Und nachdem die Römer diese Region verlassen haben wurde weiterhin der Weinanbau betrieben. Diese führte dazu, dass bereits im 4. Jahrhundert die Hänge an Rhein und Mosel dicht mit Rebstöcken bepflanzt waren.Wahrscheinlich wurden in den großen Städten, wie beispielsweise dem damaligen "Colonia Agrippinensis", heute besser bekannt unter dem Namen "Köln am Rhein" schon richtige Weinfeste gefeiert. Die Fröhlichkeit, die in dem Motto "Wein, Weib und Gesang" liegt, haben sich die Kölner bis heute erhalten, man denke da nur an den Karneval. Und so ist es nicht verwunderlich, wenn auf dieser Grundlage der <a href="http://www.vinotasia.de/weinversand/weinhandel.htm">Weinhandel Köln</a> bis heute – und höchstwahrscheinlich auch noch bis in die ferne Zukunft – eine wirtschaftlich bedeutende Rolle spielt.
Allerdings dürfte der Wein in seiner damaligen Art, wie ihn schon die alten Römer tranken, den heutigen Kölnern – und natürlich auch allen anderen Weinliebhabern – nicht besondern munden, denn die Art und Weise der Weinherstellung ist kaum vergleichbar mit den heute angewandten Verfahren.
Es hört sich so einfach an wenn man sagt "vom Rebstock ins Glas". Doch kaum jemand ist sich bewusst, wie viele Arbeitsschritte notwendig sind, bis aus den Trauben ein guter <a href="http://www.vinotasia.de/weinversand/wein.htm">Wein<a/> geworden ist. Das beginnt schon bei der Ernte, der so genannten Weinlese.
Schon die alten Römer prägten hier den Spruch: "Bacchus amat colles" – "Bacchus liebt Hügel". Meistens stehen die Weinstöcke auf den südlichen Uferhängen oder auf engen Terrassen, was die Arbeit im Weinberg extrem mühsam macht. Bei den so genannten Steilhängen, die oftmals eine Steigung von mehr als 30 Grad haben, müssten bei der Weinlese schon fast artistische Klettermaxen eingesetzt werden. Es ist wohl jedem verständlich, dass unter solchen Voraussetzunge bei der Weinlese kaum Maschinen eingesetzt werden können und bereits die Weinlese eine kostspielige Angelegenheit, weil reine Handarbeit, ist.
Bereits vor der Ernte hat der Winzer viel Arbeit in die Weinberge investiert um die Rebstöcke zu pflegen. Er muss ständig kontrollieren, ob sich keine Krankheiten ausgebreitet haben, die Rebstöcke beschneiden und die Äste hochbinden, damit sie unter der Last der reifen Trauben nicht abbrechen.
Und nach der Ernte muss er seine ganze Erfahrung, sein Wissen und Können einsetzen, damit als Resultat der Traubenernte ein Wein entsteht, der - mit Genuss getrunken - dem Gaumen schmeichelt.