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Mit der Verbreitung des Internets auch in den Privathaushalten
hat sich das Kundenverhalten drastisch verändert. Der preisbewusste
Kunde wählt aus einer Unzahl von Angeboten, dank Suchmaschinen das
optimale Angebot. Was einst Angelegenheit hochbezahlter Einkaufsprofis
war, übernehmen nun Preisvergleichsprogramme aus dem Netz. Sie durchsuchen
nach Festlegung des Artikels vollautomatisch den größten Marktplatz
der Welt und finden zielsicher das optimale Preis-Leistungsverhältnis.
Online Shopping
im Netz macht einfach nur eins - Spaß und wenn es draußen stürmt
und ungemütlich ist, treibt es viele auf die Shoppingmeile. Egal
ob Fahrräder, exklusive Sonnenbrillen, Schuhe, Umstandsmode
oder sogar Autos - das alles kann der Kunde bereits in einem Online
Shop bestellen und liefern lassen. Teils um sich nur umzusehen,
teils um gezielt zu suchen. Ladenöffnungszeiten - die gibt es nicht
mehr. Das Netz hat rund um die Uhr geöffnet und das sieben Tage
die Woche. Das spürt auch der reale Fachhandel an sinkenden Umsätzen.
Um hier noch mitzuhalten kann er nur auf Service, Beratung und persönliche
Ansprache setzen. Eben Parameter die beim Einkauf über das Netz
nicht möglich sind. Die Ursachen der Abwanderung hin zum Online
Shop haben die Firmen erkannt und entsprechend ihre Neuorientierung
vollzogen. Durch ihre eigene Präsenz auf dem Marktplatz Internet
gelingt es ihnen den Kunden wieder real ins Geschäft zu locken.
Diese Umkehr wird durch verstärkte Publizierungen verstärkt die
auf die Folgen des virtuellen Einkaufs hinweisen. Für den Kunden
selbst erschließen sich durch die Maßnamen zahlreiche Vorteile.
Er holt sich die gewünschten Informationen im Netz um später den
Einkauf vor Ort zu tätigen. Aus dem User wird wieder ein realer
Kunde. Ein Trend der allen Parteien eindeutige Vorteile bietet.
Enrico Wnendt
acell (at) gmx.de
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