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Artikel » Finanzen & Wirtschaft Lohnt sich eine Anlage in Investmentfonds? | Immer häufiger suchen Sparer andere Wege, ihr Geld anlegen zu wollen als bisher. Das Sparbuch und adäquate Formen bieten Sparern zu wenige Erträge. Daher entscheiden sich immer mehr dazu, Geld in einen Investmentfonds zu investieren. Damit erhält auch der Sparer, der nicht so gut betucht ist, die Chance, sein Geld nach dem bewährten Prinzip der Risikostreuung anlegen zu können. Genutzt werden können dafür Geld-, Kapital- und Grundstücksmärkte. Der Anleger, der sein Geld einem Investmentfonds anvertraut, bekommt dafür ein Investmentzertifikat. Dieses weist einen Anspruch auf einen Teil des Fondsvermögens aus. Zudem können Anteilscheine jederzeit liquidiert werden, wenn der Anleger schnell wieder zu Bares kommen will. Die jeweilige Fondsgesellschaft ist verpflichtet, diese Anteilscheine wieder zurück zu nehmen. Allerdings muss man damit rechnen, dass der jeweilige Rücknahmepreis meist drei bis fünf Prozent unter dem Ausgabepreis liegt. Professionelle Fondsmanager legen das Vermögen vieler Anleger nach dem Prinzip der Risikostreuung in verschiedene Anlagen an. Entsprechend dem Anlagegegenstand kann die Chance genutzt werden, in Renten-, Aktien-, Geldmarkt- oder gemischten Fonds anzulegen. Aber auch Immobilienfonds erfreuen sich in zunehmenden Maße einer Beliebtheit. Diese legen ebenfalls das Fondsvermögen nach gesetzlichen Vorgaben an. Dabei eröffnen Immobilienfonds die Möglichkeit, dass kontinuierliche Mieteinnahmen und Wertsteigerungen einer Immobilie erheblich zur Verzinsung der Anteilscheine beitragen. Zudem stellen die Immobilien einen gewissen Sicherheitsfaktor dar. Jedoch sollte der Anleger in einen Immobilienfonds davon ausgehen, dass im Gegensatz zu börsennotierten Papieren, die Liquidität eingeschränkt sein kann. Der Anleger, der zudem auch noch etwas für die finanzielle Absicherung im Ruhestand tun möchte, kann auch ein Altersvorsorge- Sondervermögen wählen. Bei dieser Anlageform wird das Kapital mindestens bis zur Hälfte in sachwertbezogene Anlagen investiert. Dazu gehören Aktien, Grundstücke oder Anteilscheine an Immobilien- Sondervermögen. Wer langfristiges Vorsorgesparen verfolgt, , hat die Möglichkeit, einen Vertrag mit einer Laufzeit von wenigstens 18 Jahren abzuschließen, oder Vereinbarungen auf den Weg zu bringen, die bis zur Vollendung des 60. Lebensjahres laufen. Damit verbunden ist die Verpflichtung, während der gesamten Laufzeit und in bestimmten Abständen, Geld bei einer Kapitalanlagegesellschaft anzulegen, vor dem Hintergrund, weitere Anteilscheine zu erwerben. Vergleiche und das Festlegen der individuellen Anlageziele können dem Anleger helfen, die passende Geldanlageform zu finden.
| | | 24.07.2007 16:55:51 von |
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