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Artikel » Finanzen & Wirtschaft Wieso sind Hedgefonds für Anleger interessant? | Seit einiger Zeit ist der Begriff Hedgefonds beinahe untrennbar mit „Heuschrecken“ verbunden. Besonders einige Politiker werfen ihnen vor, nur auf kurzfristige Gewinnmaximierung ausgerichtet zu sein. Trotzdem setzen viele Anleger auf Hedgefonds, wenn sie mit ihrem Geld an der Börse spekulieren. Doch was macht Hedgefonds so interessant? Hedgefonds wollen Gewinne auch dann machen, wenn die Kurse an der Börse nach unten gehen. Grundsätzlich orientiert sich ein Hedgefonds- Manager deswegen nicht an irgendwelchen Marken oder Indizes wie dem DAX. Er betrachtet vielmehr das, was hinterher rauskommt – den so genannten Absoluten Return. So lange der im Plus liegt, hat er gut gewirtschaftet. Durch verschiedene Anlagestrategien versucht er so, auch in schlechten Zeiten Gewinne zu machen. Dazu streut er sein Kapital über viele unterschiedliche Märkte und Sektoren. Oder er nimmt massiv Fremdkapital auf, um so die Rendite zu steigern oder Kurse beeinflussen zu können. Ein Vorurteil ist auch, dass Hedgefonds per se risikoreich und spekulativ sind. Das stimmt so nicht, denn auch bei Hedgefonds gibt es Unterschiede. Wie grundsätzlich am Aktienmarkt ist es also auch bei Hedgefonds wichtig, die richtige Mischung zu finden. Das versuchen sich schon seit längerem auch Banken und Versicherungen zu Nutze zu machen – denn immer mehr Menschen lassen beispielsweise ihre Lebensversicherung auf dem Aktienmarkt steigen, und dort zählt nun mal die Rendite. Besonders bei sensiblen Anlagegegenständen wie einer Lebensversicherung wird deutlich, dass eine zu risikoreiche Anlage aber schlimme Folgen für den Einzelnen haben kann.
| | | 15.08.2007 08:50:38 von |
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