Es gibt viele Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge, die Riester Rente gehört ohne Zweifel zu den gefragtesten. Zahlreiche deutsche Sparer setzen auf Riester Rentenversicherungen, eine teure und renditeschwache Geldanlage.Für eine einfache Riester Rentenversicherung müssen im Schnitt 6 % Abschlussgebühren zuzüglich späterer Verwaltungsgebühren gezahlt werden. Soll es eine fondsgebundene Police sein, fallen schnell 8-15 % Gebühren an. Zudem wird dann nicht einmal das gesamte Vertragsguthaben in Fonds investiert.
Auch das Argument der staatlichen Förderung zieht hier nicht. Bei einer Ansparphase von 30 Jahren, entspricht eine Förderung von 40 % gerade einmal einem jährlichen Renditeplus von 1,2 %. Bestenfalls wiegen die Zinsen und Zinseszinsen dann die Abschlussgebühren auf. Da die Riester Rente in der Auszahlungsphase jedoch voll zu versteuern ist, kein gutes Geschäft.
Ältere Anleger sollten lieber auf einen Riester Banksparplan ausweichen, für diesen fallen in der Regel weder Abschlussgebühren noch Verwaltungsgebühren an. Die Rendite eines Banksparplans entspricht der einer Versicherung, sicher ist er ebenfalls.
Jüngere Sparer sollten sich freilich nicht die Renditechancen von Fonds entgehen lassen. Doch auch sie müssen keine teure Police wählen. Ein Riester Fondssparplan ist die klar bessere Wahl. Riester Fondssparen ist zum einen wesentlich günstiger als die Versicherungslösung, zum anderen wird das Vertragsguthaben vollständig in Fonds investiert.
Daher sind auch die Renditechancen eines Riester Fondssparplan deutlich besser, als die einer Police. Interessante Angebote für Riester Fonds unterbreiten beispielsweise die Union Investment mit ihrer UniProfiRente und die DWS mit der TopRente.
Bei beiden Varianten erhält der Anleger qualitativ hochwertige Fonds. Riester Fondssparpläne sind genauso Hartz 4 sicher wie die Police, auch das eingezahlte Kapital wird zu Rentenbeginn garantiert. Sie sind daher die deutlich bessere Wahl.