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Artikel » Finanzen & Wirtschaft Lohnt sich die Sterbegeldversicherung? | Viele Deutsche sichern sich heute mit einer Sterbegeldversicherung ab um ihre Hinterbliebenen finanziell gegen den eigenen Todesfall abzusichern. Im Todesfall des Versicherungsnehmers schüttert die Versicherung die vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus. Mit der Sterbegeldversicherung sollen die anfallenden Beerdigungskosten für einen Sarg oder eine Urne abgedeckt werden. Zusätzliche Kosten fallen für die Beerdigung selbst und auch für den Friedhof an. Bei einer klassischen Sterbegeldversicherung werden über einen Zeitraum von 20 Jahren monatliche Beiträge einbezahlt. Dabei entfallen aber nicht die vollen Beiträge auch auf die Versicherungssumme: Die Verwaltungskosten und der Risikoschutz entfallen. Der Risikoschutz steigt unter Anderem bei einem höheren Einstiegsalter in die Sterbegeldversicherung. Mit einem Alter von etwa 65 Jahren steigen die Beiträge rasant, so dass es sich nicht „mehr“ lohnt, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen. Das Geld für den eigenen Sterbefall wird dann besser privat anlegt. Auch für jüngere Versicherungsnehmer kann eine Risikolebensversicherung unter Umständen attraktiver sein das klassische Sterbegeld. Auch mit einer Risikolebensversicherung wird eine vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen ausgeschüttet. Auch hier lohnt sich die zusätzliche private Anlage auf einem gut verzinsten Konto. Viele Banken bieten kostenlose Girokonten und Tagesgeldkonten an, auf die Geld für den Sterbefall angelegt werden kann. Es empfiehlt sich besonders für Familien, für den Todesfall vorzusorgen, so dass die Hinterbliebenen die finanzielle Last für die Beerdigung nicht allein tragen müssen. Immer mehr Menschen können sich keine teure Beerdigung mehr leisten und müssen schließlich auf günstige Bestattungsunternehmen, billige Särge oder gar Plätze auf der grünen Wiese zurück greifen. Eine finanzielle Absicherung sorgt hier zuverlässig vor.
| | | 01.02.2010 14:16:10 von |
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