Wer auf der Trendwelle "Fundraising" bzw. „Spendenmarketing im Internet“ mitschwimmen möchte und seine Kampagne zu einem durchschlagenden Erfolg werden lassen möchte, sollte einige entscheidende Dinge beachten.Zunächst einmal sollte nicht mehr nur an Zielgruppen und Spendersegmente gedacht werden sondern an Individuen. Persönlichkeit, also auch die direkte Ansprache, steht hierbei an erster Stelle.
Die Spender und Förderer dürfen hierbei jedoch nicht mit unzähligen Spendenbriefen oder Spendenmails erschlagen werden. Es muss ein verträglicher Mix zwischen Art der Ansprache sowie Häufigkeit des Kontaktes hergestellt werden.
Dabei muss die Informationstiefe und das Informationsmedium sorgfältig aufeinander abgestimmt sein. Zu den Wegen, die die neuen Medien bieten, gehören nicht nur Emails sondern auch die Funktionen des Wap-Handys sowie Bannerwerbung, Web-TV und der Chat.
Des weiteren sollte darauf geachtet werden, dass der Angesprochene schnell und vor allem unkompliziert Spenden oder Kontakt aufnehmen kann. Dabei sollten die Möglichkeiten der direkten Spende per Kreditkarte ebenso berücksichtigt werden wie eine tagesaktuelle Berichterstattung per Web-TV oder einem Online-Chat mit den entsprechenden Verantwortlichen. Die Erschließung des Internets als Kommunikationsweg hilft zudem bei der Senkung der Kosten.
Informationen können so wesentlich schneller und günstiger als über herkömmliche Wege ausgetauscht werden, wobei Einsparungen bis zu 60% durchaus realistisch sind. Mit Hilfe der neuen Medien sind all diese Möglichkeiten gegeben. Wer mit diesen Medien arbeitet, sollte alle Organisationsprozesse konsequent auf die Bedürfnisse der Spender, Förderer und Interessenten auslegen.
Doch Vorsicht: die rechtlichen Gegebenheiten müssen im Vorfeld durchleuchtet werden, damit es im Nachhinein keine Probleme gibt, denn im Internet sind die Rahmenbedingungen beim Fundraising ständig in Bewegung.