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Artikel » Finanzen & Wirtschaft Businessplan Unternehmensnachfolge | Der Businessplan für eine Unternehmensnachfolge
Für Existenzgründung in Form einer Nachfolge in einem bestehenden Unternehmen ist der Kapitalbedarf häufig höher, als bei einer kompletten Neugründung. Eine Finanzierung der Existenzgründung kann bei der Übernahme eines Unternehmens nicht zu 100% durch Darlehen finanziert werden. Eine ausreichende Ausstattung mit Eigenkapital ist also notwendig. Es kommen auch zahlreiche Förderprogramme zur Finanzierung einer Existenzgründung durch Unternehmensnachfolge in Frage.Wennn das zur Verfügung stehende Eigenkapital nicht ausreicht und Sie ein Gründerdarlehen in Anspruch nehmen müssen, dann muss in jedem Falle ein Geschäftskonzept oder Businessplan vorgelegt werden. In den Businessplan, der für die Finanzierung einer Unternehmensnachfolge erstellt wurde, gehören folgende Unterlagen: Geschichte und Entwicklung des Unternehmens Ist-Stand in Zahlen (letzte betriebswirtschaftliche Abrechnungen oder Bilanzen) Markt, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb Unternehmensinterne Daten (Mitarbeiter, Standort(e), Rechtsform, Organisation, Eigentümer, etc.) Finanzdaten (Kapitalbedarfsplan, Rentabilitätsplan, Liquiditätsplan, etc.) Beschreiben Sie in in jedem Fall sowohl den Ist-Stand als auch die von Ihnen geplante Entwicklung; und zwar zu allen relevanten Punkten. Das kann beispielsweise die Veränderung bei Mitarbeitern betreffen oder auch Veränderungen in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Beschreiben Sie, wie Sie die geplanten Veränderungen angehen möchten. Je tiefgreifende die von Ihnen geplanten Veränderungen sind, desto schwieriger ist die vor Ihnen liegende Aufgabe. Aus diesem Grunde sollten Sie bei starken Veränderungen einen Spezialisten zum Thema Change Management hinzu ziehen. Das kommt auch bei Banken besser an, als alles selbst machen zu wollen – vor allem wenn keinerlei Erfahrungswerte vorliegen. In den Businessplan selbst oder in einen Anhang zum Businessplan gehört auch ein Projektplan für die Unternehmensnachfolge. In diesem Projektplan sollten Meilensteine und konkrete Aufgaben festgelegt werden. Der Projektplan muss auch mit dem bisherigen Eigentümer abgestimmt sein. Weiterhin sollten Vertragsentwürfe für die geplante Unternehmensnachfolge beigelegt werden. Da der Businessplan selbst nicht mehr als 15 bis 20 Seiten umfassen sollte, können Sie den Anhang auch verwenden, um Details zu verdeutlichen. Hier können Sie beispielsweise den Ist-Stand der Mitarbeiter näher beschreiben oder detaillierte betriebswirtschaftliche Auswertungen des Unternehmens der letzten Jahre beilegen. Es gilt: Je besser Ihre Vorbereitung auf die Existenzgründung und damit auch der Businessplan, desto besser stehen die Chancen auf eine Unterstützung durch Banken. Gut geplant ist halb gewonnen; für den Rest brauchen Sie dann eine starke Unternehmerpersönlichkeit, einen professionellen Auftritt und manchmal auch einfach nur eine kleine Portion Glück.
| | | 20.02.2007 10:19:01 von |
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