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Trotz aller Aufklärungsversuche
seitens unabhängiger Finanzberater, Wirtschaftsmagazinen und Verbraucherschützern
legen immer noch Millionen Bundesbürger ihre Ersparnisse auf niedrig
verzinsten Sparbüchern mit Zinsen zwischen 0,50 und 1,50% p.a. an
und verschenken damit Jahr für Jahr Zinserträge in Milliardenhöhe.
Dabei handelt es sich bei der Geldanlage auf einem Sparbuch bei
genauerem Hinsehen noch nicht einmal um Gelderhaltung, sondern langfristig
betrachtet um reine Kapitalvernichtung. Bei einer durchschnittlichen
Verzinsung eines Sparbuchs von 1,00% p.a. und einer Inflationsrate
von im Schnitt 1,50% p.a. für Deutschland, ergibt sich Jahr für
Jahr ein Kaufkraftverlust des angelegten Geldes von ca. 0,50%. Von
einer Geldanlage kann in diesem Fall also wirklich keine Rede sein.
Eine wesentlich besser verzinste und auch viel flexiblere Variante
ist das Tagesgeld. Ein kurzer Tagesgeld-Vergleich
im Internet oder der Fachpresse ergibt, dass Tagesgeldkonten momentan
mit bis zu 3,50% p.a. verzinst werden. Dabei entwickeln sich die
Zinsen aufs Tagesgeld immer parallel zum Zinsniveau des Geldmarktes.
Steigen also die Leitzinsen, werden über kurz oder lang auch aufs
Tagesgeld höhere Zinsen gezahlt und umgekehrt. Im Unterschied zu
einem Sparbuch oder Sparbrief können Sie bei einem Tagesgeldkonto,
wie der Name schon vermuten lässt, täglich über Ihr Geld verfügen
und zahlen weder Gebühren für Kontoeröffnung, Kontoführung und Kontoauflösung,
noch für Ein- und Auszahlungen. Somit bietet sich ein solches Tagesgeldkonto
als ideale Alternative zum mager verzinsten Sparbuch an und eignet
sich für jeden Anleger, der seine sonst auf dem Girokonto oder Sparbuch
liegenden Liquiditätsreserven besser verzinst anlegen möchte ohne
auf die Möglichkeit eines sofortigen Zugriffes im Bedarfsfall verzichten
zu wollen. Immer mehr Anleger erkennen zum Glück die eindeutigen
Vorteile dieser Form der Geldanlage und so steigt die Anzahl der
neu eröffneten Tagesgeldkonten von Jahr zu Jahr und hat mittlerweile
sogar dem früher so beliebten Festgeld den Rang abgelaufen.
Daniel Franke
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