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Wenn es um die
Kreditfinanzierung geht, haben die vielen Geschäftsbanken einen
klaren Liebling: das Annuitätendarlehen.
Auch die Verbraucherschützer empfehlen das klassischen Bankendarlehen
noch vor dem Tilgungsaussetzungsdarlehen oder dem Fremdwährungsdarlehen.
Grund dafür und der Hauptvorteil des Annuitaetendarlehens ist Planungssicherheit
und Transparenz des Darlehens für den Kreditnehmer.
Schon mit dem ersten Darlehensangebot erhält der Kreditkunde von
der Bank einen Tilgungsplan für die komplette Laufzeit des Darlehens.
Hieraus geht hervor, welche Kosten für die Rückzahlung des Darlehens
und für die Tilgungen entstehen, auch wie lange das Darlehen voraussichtlich
läuft ist dargestellt. So weiß jeder Kunden bereits mit dem ersten
Angebot wie der Kredit verlaufen kann und wird.
Die kann sich allerdings durch zwei Dinge noch ändern: eine Zinsänderung
oder eine schnellere Ablösung des Darlehens. Der Kunde vereinbart
mit seiner Bank die Zinskonditionen für 5,10,15 oder 20 Jahre. Ist
das Darlehen am Ende der Bindefrist nicht abbezahlt, dann werden
die Zinsen neu verhandelt. Sind die Zinsen gestiegen, steigt auch
die monatliche Kreditrate. Sind die Zinsen gefallen, fällt auch
die Kreditrate.
Wenn man mit der Bank eine Sondertilgung des Darlehens vereinbart
hat, dann kann man auch während der Laufzeit
neben der laufenden Tilgung größere Beträge an die Bank zurückzahlen.
So kann sich die Laufzeit des Darlehens verkürzen und die monatliche
Rate senken.
© Robert Jacobi, Berlin 2006
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