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In den letzten
Jahren wurden die Sterbegeldversicherungen immer populärer. Durch
die Zunahme der vielen Angebote, lohnt sich sicherlich auch ein
Vergleich der Versicherungsgesellschaften, da die Modalitäten doch
unterschiedlich sein können. Die Funktionsweise einer solchen Sterbegeld
Versicherung ist ganz ähnlich wie bei einer Kapitallebensversicherung:
Ein Teil der eingezahlten Beiträge fließt in den Kapitalaufbau und
mit dem anderen Teil werden praktisch die Versicherungsleistungen
bezahlt. So wählt man also eine Versicherungssume, die gängiger
Weise so zwischen 2.500 und 25.000 EUR liegt, nach der sich die
monatlichen Beiträge bemessen. Im Todesfall erhalten dann die Angehörigen
die Summe ausgezahlt. Dabei wird üblicherweise die Person im Versicherungsvertrag
namentlich genannt, die bezugsberechtigt sein wird. Aufpassen muss
man bei den Karenzzeiten. Diese werden als Wartezeiten gerechnet,
in denen der Beitrag zwar gezahlt werden muss, aber noch keine Versicherungsleistungen
bestehen. Es ist natürlich verständlich, dass nicht gleich ab dem
ersten Tag nach Vertragsabschluss solche hohe Versicherungssummen
geleistet werden können, sondern erst eine gewisse Aufbauzeit für
den Kapitalaufbau bestehen muss. Ansonsten würde ja das Versicherungssystem
kippen. Dabei kann man natürlich darauf spekulieren, dass Versicherungen
mit kurzer Aufbauzeit eigentlich teurer sein müssten, die mit längerer
Wartezeit günstiger. Über den Sinn einer solchen Versicherung lässt
sich natürlich streiten, da es hierbei nicht um eine so wichtige
Versicherung wie bspw. die der Privathaftpflichtversicherung
geht. Ist man ein disziplinierter Sparer, so kann man auch Monat
für Monat Geld ansparen, was dann schlussendlich den Angehörigen
zum Begleichen der Bestattungskosten zur Verfügung steht.
Hening Petrat
Info (at) finanz-katalog.com
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