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Es gibt viele Möglichkeiten, sein sauer verdientes Geld
anzulegen, damit es sich vermehrt. Das Risiko, Verluste einzufahren,
ist je nach Anlageform unterschiedlich hoch. Deshalb sind Aktien,
Fonds, Anleihen und Beteiligungen eher etwas für
risikofreudige Anleger. Wer als Sparer auf der sicheren Seite sein
möchte, sollte es mit Tagesgeld beziehungsweise dem Tagesgeldkonto
versuchen. Dabei handelt es sich um das moderne Sparbuch mit
allen modernen Annehmlichkeiten, hohen Zinsen und der gewohnten
Flexibilität.
Ein Tagesgeldkonto zu führen, funktioniert fast genauso wie
bei einem normalen Girokonto. Das Geld wird ganz einfach auf das Konto
überwiesen. Solange es dort verbleibt, gibt es Zinsen. Eine
EC-Karte gibt es beim Tagesgeld nicht. Auch Überweisungen auf
fremde Konten können bei einem Tagesgeldkonto nicht
getätigt werden. Um Geld abzuheben, was jederzeit
möglich ist, da es keine Fristen gibt, reicht es, den Betrag
auf das laufende Girokonto zu transferieren. Es fungiert in dem Fall
als Referenzkonto. Damit hat man jederzeit die Möglichkeit, an
sein Gespartes zu gelangen.
Für welchen Tagesgeldkonto-Anbieter man sich entscheidet,
sollte von einem genauen Vergleich der Konditionen und der
Höhe der Zinsen abhängig gemacht werden. Wichtig ist
es, die genauen Bedingungen zu beachten. Denn teilweise gilt der hohe
Zinssatz nur für einen bestimmten Zeitraum oder wird von der
Höhe der Einlage abhängig gemacht. Ist der
Aktionszeitraum verstrichen oder liegt nicht mehr genug Geld auf dem Tagesgeldkonto,
sinken die Zinsen unter ein akzeptables Maß. Auch die
Intervalle, in denen die Zinsen ausgeschüttet werden,
unterscheiden sich deutlich. Mal werden sie nur jährlich
gutgeschrieben, mal monatlich, was sich aufgrund des Zinseszinseffektes
als großer Vorteil erweist. Der Zinssatz selbst sollte
natürlich auch in den Vergleich einfließen. Immerhin
reicht die Spanne von 2 bis teils etwas über 3 Prozent (Stand:
September 2006).
Enrico Wnendt
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