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Wer mit dem Gedanken spielt, einer privaten Krankenversicherung
(PKV) beizutreten, sollte sich eingehend über generelle Unterschiede
zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) informieren. Der Wechsel
ist ein strategischer Entschluss und setzt aufwendige Recherchen
voraus. Während die GKV alle Personen, unabhängig von Ihrem Krankheitsbild,
versichern muss, kann sich die PKV Ihre Mitglieder selbst aussuchen,
es besteht also keine Versicherungspflicht bei den Privaten.
Chronisch kranke Antragsteller werden unter Umständen gar nicht
erst aufgenommen oder müssen aufgrund von Risikozuschlägen mit höheren
Beiträgen rechnen. Bei privaten Krankenversicherungen besteht deshalb
eine vorvertragliche Anzeigepflicht nach §16 Abs. 1 VVG. Der Antragsteller
hat alle Risiken und Krankheiten anzugeben, die das Risiko der PKV
erhöhen könnten. Auch zukünftige gewünschte Behandlungen müssen
angegeben werden.
Die private Krankenversicherung nutzt völlig andere Bewertungskriterien
bei der Berechnung ihrer Versicherungsbeiträge als die GKV. Diese
richten sich vor allem nach den gewünschten Leistungen, dem Eintrittsalter,
dem Geschlecht und vor allem nach dem Gesundheitszustand des Antragstellers.
Anders als in der GKV sind die Beiträge unabhängig vom Einkommen
des Versicherten.
Die Versicherungspflichtgrenze, nicht zu verwechseln mit der Beitragsbemessungsgrenze,
entscheidet, ob der Wechsel in eine private Krankenversicherung
möglich ist. Möchte man also als Arbeitnehmer oder Angestellter
in die PKV eintreten, muss das Einkommen (Brutto-Jahresgehalt) über
47.250 Euro jährlich oder 3.937,50 Euro monatlich betragen. Selbständige
und Freiberufler sind von dieser Regelung nicht betroffen. Sie können
selbst entscheiden, ob sie sich freiwillig gesetzlich oder privat
versichern möchten. Die Beiträge in der PKV hängen außerdem vom
Eintrittsalter, der Familiensituation und natürlich vom Gesundheitszustand
des Antragstellers ab.
Gerade aus diesen Gründen sind aktuelle und umfassende Informationen
und ein private
Krankenversicherung Vergleich notwendig, um einen genauen Überblick
über die Möglichkeiten einer privaten Krankenversicherung zu erhalten.
Durch diesen cleveren Beitragsvergleich, bei dem bis zu 40 verschiedenen
Gesellschaften mit individuellen Leistungen und Preisen verglichen
werden, lassen sich somit monatlich Versicherungsbeiträge einsparen.
Sven Medwig
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