|
Ein Rechtsstreit
kann richtig teuer werden und deshalb kann eine Rechtsschutzversicherung
helfen, die finanziellen Risiken zu decken. Honorare für den Rechtsanwalt
und Gerichtskosten richten sich nach dem Streitwert in einem Zivilprozess.
Das bedeutet, je höher der Streitwert, desto teurer wird es. Die
Rechtsschutzversicherung
bietet viele Vertrags- und Leistungsarten an, die Bausteine sind
jederzeit frei einzuschliessen oder abzuwählen. Ein Rechtsschutzvertrag
bezahlt die Kosten bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme,
diese bewegen sich in der Regel von 200.000 bis 300.000 Euro. Dazu
zählen die Anwaltsgebühren die Gerichtskosten, Zeugengelder, Honorare
für die Sachverständigen und Kosten des Gegners, soweit der Versicherte
sie übernehmen muss (Zum Beispiel bei Unterliegen). Bei Abschluss
einer Rechtsschutzversicherung erkundigen sie sich bei der gewählten
Versicherungsgesellschaft, wie zum Beispiel der Advocard,
nach den Versicherungsbedingungen. Dort finden sie Infos zu dem
Umfang der Rechtsschutzversicherung, der Leistung und der Ausschlüsse.
In der Regel sind bei allen Versicherungen immer dieselben Leistungen
nicht versichert, wie zum Beispiel die Streitigkeiten rund um den
Bau von Immobilien und dessen Finanzierung.
Thomas Nissen
redaktion (at) arbeitsgemeinschaft-finanzen.de
|