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Sinnvolle Geldanlage für die Altersvorsorge

Bei den in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlten Beiträgen tendiert die Rendite gegen null. Zu diesem Ergebnis kamen mehrere Studien im Auftrag des Deutschen Instituts für Altersvorsorge.

Die Geburtsjahrgänge ab 1982 bekommen weniger heraus, als sie einzahlen, während die Jahrgänge ab 1950 noch knapp 2 Prozent Rendite auf ihre Einzahlungen ernten.

Trotzdem haben die wenigsten Bürger die Chance, aus der gesetzlichen Rentenversicherung auszusteigen. Daher sollten sie zusätzlich privat in eine höhere rentable private Altersvorsorge investieren, am besten mittel- und langfristig.

Mittelfristige und langfristige Anlagen

Wie schnell und sicher sich Lebensziele erfüllen lassen, ist davon abhängig, wie sich Ersparnisse rentieren.



In den vergangenen 25 Jahren schnitten große deutsche Aktien (DAX-Titel) sehr erfolgreich ab.

Immobilien - repräsentiert durch den Wertzuwachs und Mietertrag von Reihenhäusern - brachten in früheren Jahren gute Rendite.

Dagegen schneidet die Kapitallebensversicherung unter Renditegesichtspunkten eher mäßig ab. Dafür wird vom ersten Tag an ein 100-prozentiger Versicherungschart geboten: die volle Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme an die Erben, falls der Versicherte stirbt.

Fazit: Für Renditeorientierte Anleger gibt es zu Aktien und Aktienfonds keine wirkliche Alternative.

Dies gilt selbst unter den verhältnismäßig schlechten äußeren Rahmenbedingungen an den Weltbörsen, die seit dem Frühjahr 2000 vorherrschen. 1994 gab es zuletzt eine ähnliche Entwicklung. Diese änderte jedoch nichts daran, dass Aktien über lange Zeiträume jeder anderen Anlageform überlegen sind.

Seit 1948, als die Rendite-Messungen für DAX Titel in Deutschland begannen, schafften Aktien mit einem Anlagehorizont von 15 Jahren aufwärts praktisch immer ein dickes Plus.

Je nach Alter eignet sich manche Geldanlage besser als andere zur Vermögensbildung. Während bei 30 jährigen eher langfristige Anlagen im Vordergrund stehen sollten, weil sie die beste Rendite ermöglichen, sind es bei 55 jährigen mittelfristige Anlagen.

Auch kurzfristige Anlagen wie Tagesgeld oder Geldmarktfonds gehören in jede Vermögensplanung - zumindest als gutverzinslicher Platz zum "Zwischenparken" des Geldes.

Wer sein Geld ab zehn Jahren aufwärts langfristig anlegt, kann die höchste Rendite kassieren.

Allerdings sind einige Anlagen während der Laufzeit nicht verfügbar bzw. können nur unter Verlusten - etwa durch Beleihung - liquide gemacht werden. Zudem unterliegen die Erträge der meisten Anlageformen voll der Kapitalertragsteuer.

Peter Lehmann
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