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Artikel » Freizeit & Unterhaltung Das Leid der Katzen | Jedes Jahr verschwinden zig Tausende von Katzen scheinbar spurlos. Die meisten von ihnen werden Opfer von Unfällen im Straßenverkehr, andere jedoch werden ertränkt, erschlagen oder auch gequält, bis sie schließlich sterben. Auch in Deutschland werden immer wieder Katzen gequält und sogar in Wald und Feld abgeschossen. Mehr als 100.000 Katzen werden Jahr für Jahr im Rahmen des sog. Jagdschutzes von Jägern getötet. Da kann man nicht ausschließen, dass es auch die geliebte Hauskatze trifft. Des weiteren werden immer wieder Katzen eingefangen und zu Katzenfellen verarbeitet oder dienen als Versuchstiere in irgendwelchen dubiosen Laboren. Durch das jahrzehntelange Leben in menschlicher Nähe haben die meisten Katzen zwar noch die Empfindlichkeit der Sinnesorgane und die Geschicklichkeit, die für die Jagd und das gejagt werden erforderlich sind. Jedoch haben sich diese Eigenschaften im Laufe der Jahre auch zurückgebildet, sodass eine reine Hauskatze in der freien Wildbahn gar nicht mehr zurechtkommen würde. Andersherum kann man eine Katze die in Freiheit gelebt hat, schlecht wieder an ein Leben in einer häuslichen Gemeinschaft gewöhnen. Der Tierschutz beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit dem Leiden der Katzen. Da die Möglichkeiten des Verschwindens jedoch so vielfältig sind, sind vielen Organisationen fast die Hände gebunden und sie können denkbar wenig für die Katzen tun. Nur mit viel Liebe und Zuwendung gelingt es den Tierheimen, den Katzen die Angst zu nehmen und an ein Leben mit dem Menschen zu gewöhnen. Bei älteren Katzen ist dies jedoch ein aussichtsloses Unterfangen und selbst bei jungen Tieren ist dies nur in Ausnahmefällen Realität.
| | | 21.02.2008 12:58:55 von |
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