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Artikel » Freizeit & Unterhaltung Was ist ein Teleskop | Wortwörtlich übersetzt bedeutet <strong>Teleskop</strong> „weithin schauend“, weil es sich aus den altgriechischen Wörtern „téle“ = weit, fern und „skopéin“ = schauen, beobachten herleitet. Der Zweck dieses Instruments ist also in seinem Namen resümiert: für gewöhnlich werden Teleskope zur Beobachtung weit entfernter Objekte, vor allem Himmelskörper, verwendet. Umgangssprachlich wird auch oft der Begriff <strong>"Fernrohr"</strong> benutzt. Die Funktionsweise eines Teleskops liegt in Sammlung und Bündelung elektromagnetischer Wellen (Radioteleskop) oder der Bündelung von Lichtwellen. Der Begriff wird oft verallgemeinert auf andere Instrumente angewandt, doch hier soll es vor allem um das klassische <a target="_blank" href="http://www.vegaoptics.de/Teleskope_c18_x1.htm">Teleskop</a> gehen, das der optischen Astronomie dient, also vor allem dem Linsen- und Spiegelteleskop. Die einzelnen Bestandteile eines Teleskops ist die Optik, also Spiegel- oder Linsenteleskop, die Montierung, Okular und Stativ. Der Spiegel oder die Linse fängt das Licht ein und bündelt es; hier kommt es je nach Glassorte (bei Linsenteleskope) und –qualität zu einer unterschiedlichen Wärmeausdehnung und Auskühlzeit. Die Montierung ist die Halterung der Optik, auch hier existieren die verschiedensten Modelle. Die Okulare variieren in der einzelnen Ausführung in Faktoren wie Bauart, Gesichtsfeld und Augenabstand. Verschiedene Modelle werden aus unterschiedlichen Anzahlen von Linsen hergestellt. Insgesamt gibt es verschiedene klassische Teleskop-Bauarten, von denen hier die wichtigsten genannt werden sollen: Das von Newton entwickelte Spiegelteleskop kennt man noch heute als Newtonreflektor. Dieses Modell ist kostengünstig, leicht und in vielerlei Ausführung zu haben, aufgrund der Bauweise kann es aber auch zu Bildfehlern unter bestimmten Umständen kommen. Der Refraktor kommt als Linsenfernrohr in der klassischen Optik daher. Vorteilhaft an diesem Modell ist, dass man es fast nie zu justieren braucht. Dagegen mag für den Hobbyastronomen der hohe Preis und die Unhandlichkeit großer Modelle sprechen. Maksutov-Fernrohre bieten guten Kontrast und sind auch in günstigen Ausführungen erhältlich; sie sind gut geeignet zur Planetenbeobachtung. Ihre Nachteile liegen allerdings in Gewicht und einer langen Auskühlzeit. Letzendlich muss jeder individuell entscheiden, welches Modell für ihn am besten geeignet ist. Bei der Wahl des eigenen Teleskops kann man auch berücksichtigen, ob und wie der Anschluss einer Digitalkamera an das Gerät möglich ist. Insgesamt sind viele Faktoren zu beachten und der Kauf eines eigenen Teleskops will gut überlegt sein, damit man auch lange Zeit Freude an seinem Modell hat.
| | | 20.03.2008 10:10:55 von |
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