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Artikel » Freizeit & Unterhaltung Die Anfänge der orientalischen Wasserpfeife | Die Ursprünge der Shisha liegen in den nordwestlichen indischen Provinzen, entlang der pakistanischen Grenze in Rajasthan und Gujarat; das ist beinahe ein Jahrhundert her. Diese Shishas oder auch Narghiles waren sehr einfach und robust aufgebaut, sie waren in der Regel aus einer Kokosnussschale als Basis und einem Strohhalm mit Kopf zusammengesetzt. Man rauchte damit Opium und Haschisch. Langsam verbreitete sich die Wasserpfeife bis nach Persien, welches damals Pakistan, Afghanistan und Zentralasien sowie die arabischen Teile Nordafrikas umspannte. Auf diesem Weg entstand die Kombination von Shisha und Tombeik. Tombeik ist ein dunkler, starker Tabak, der heute noch im Iran angebaut wird. Er wird befeuchtet und in einen großen, beinahe altertümlich anmutenden Shishakopf gegeben, dann wird die Kohle direkt auf den noch nassen Tabak gelegt, was einen sehr starken, kräftigen Geschmack gibt. Diese Art Shisha nannte man Ghelune, sie wird auch heute noch in Handarbeit hergestellt; jede einzelne wird im Ganzen aus einem Stück Holz geschnitten. Die heutige Vielfalt von Wasserpfeifen gab es damals beileibe noch nicht.
| | | 13.06.2007 10:24:06 von |
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