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Ob das keltische
Horoskop eine Entwicklung der Neuzeit darstellt oder wirklich durch
die alten Kelten überliefert wurde kann bis heute nicht zufriedenstellend
geklärt werden. Das keltische Horoskop orientiert sich nicht an
unserem Sonnensystem und seinen Planeten, es ist eher eine Mischung
aus keltischer Tradition und Lebensweise sowie dem Bezug zur Natur
und ganz besonders seinen Bäumen. Die Kelten glaubten in der Vergangenheit,
das es heilige Bäume gäbe und das ihre Götter teilweise in oder
auf ihnen wohnten. Zudem hält sich die These, das die Kelten davon
ausgingen, das die Bäume dieser Welt, den Himmel tragen und halten
würden. Da das Volk der Kelten einen besonderen Bezug zu ihren Bäumen
hatten, lag es nah, dass aus den beobachteten und vermuteten Eigenschaften
eines bestimmten Baumes auch Ableitungen zu verschiedenen Charakteren
möglich sei. Im keltischen
Horoskop gibt es keine Tierkreiszeichen. Hier gibt es die Baumzeichen.
21 Bäume stellen die Grundlage des keltischen Horoskops dar. Jedem
Baum werden zwei unterschiedliche Zeitabschnitte des Jahres zugeordnet.
Ähnlich den Sternzeichen oder Tierkreiszeichen im westlichen Horoskop.
Innerhalb der Baumzuordnung gibt es zwei Ausnahmen. Das ist einmal
die Eiche und zusätzlich dazu der Oelbaum.
Diese beiden bekamen nur einen einzelnen Tag im Jahr zugesprochen.
Hierfür beinhalten sie aber auch nach der keltischen Sage besondere
Fähigkeiten und Kräfte. Der Oelbaum bekommt die Weisheit zugeordnet,
die Eiche eher die Kraft und das weise Alter. Die Zuordnung von
zwei unterschiedlichen Zeitabschnitten, liegt im Jahreszeitenwechsel
begründet. Neben den oben genannten Bäumen gibt es beispielsweise
noch die Esche, den Haselstrauch oder auch die Birke.
Tim Steiner
kartenlegen (at) gmx.net
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