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DVB-T ist die Abkürzung des englischen Begriffs
"Digital Video Broadcasting - Terrestrial". Übersetzt handelt
es sich um digitalen, terrestrischen Fernsehempfang. Das amerikanische
Gegenstück heißt ATSC, das japanische ISDB. DVB-T soll vor allem
den analogen Fernseh-und Radioempfang ersetzen; niedrigerer Leistungsaufwand,
geringere Signalstörung und größere Programmvielfalt machen diese
Übertragungsform vor allem für das HDTV-Klientel interessant,
das mit DVB-T ein weitaus besseres Bild erzielt als mit einem
analogen Signal. An dem 4. August 2003 wurde im Großraum Berlin
die analoge Verbeitung von Fernsehsendern zugunsten von DVB-T
eingestellt. Seitdem musste das analoge Fernsehen immer weiter
weichen; mittlerweile kann in ca. 80% Deutschlands Fernsehen
via DVB-T empfangen werden. Privatsender sind jedoch nicht
überall zu empfangen. Zum Empfang von DVB-T sind eine sogenannte
Set-Top-Box oder ein Fernseher mit eingebautem DVB-T-Empfänger
erforderlich. Bei Geräten bekannterer Markenhersteller lässt sich
ein DVB-T-Empfänger auch nachrüsten. Das DVB-Signal lässt sich
auch mit wenigen DVB-T-Boxen in ein analoges Signal umwandeln,
um auch die Kompatibilität mit älteren Geräten zu gewährleisten,
wobei sich bei Interesse an DVB-T eher die Anschaffung eines neueren
Fernsehgerätes empfiehlt. Mithilfe einer DVB-T-PCI-Karte, einer
PCMCIA-Karte oder eines externen Empfangsgerätes, das über USB
angeschlossen wird, lässt sich DVB-T auf auf dem PC oder Laptop
empfangen und auch (fast) ohne Qualitätseinbußen speichern. Außer
den GEZ-Gebühren fallen für DVB-T keine zusätzlichen Kosten an;
es besteht jedoch die Möglichkeit, Pay-TV-Sender oder verschlüsselte
Sendungen zu senden und diese gegen eine weitere Gebühr zugängig
zu machen.
Hauke Leweling
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