|
Prepaidkarten
für Handys waren lange Zeit keine echte Alternative zu einem Handyvertrag.
Nicht nur das scheinbar subventionierte Handy war ein Grund zum
Abschluss eines Vertrages, auch die deutlich günstigeren Handytarife
ließen Prepaidkarten in der Vergangenheit eher schlecht aussehen.
Einzig jene, denen es nicht möglich war einen Vertrag abzuschließen
kamen um eine Prepaidkarte nicht herum. Doch wie sieht es heute
aus? Sind Prepaidkarten nach wie vor nur zweite Wahl? Mit dem Aufkommen
der so genannten Prepaidkarten Discounter hat sich die Situation
gewandelt. Die Anbieter von Prepaidkarten können aufgrund der Ungebundenheit
ihrer Kunden keine teuren Handys verschenken und die Kosten für
diese "1-Euro-Handys" im Nachhinein über Grundgebühren, Mindestumsätze
und Gebühren für Telefonate und SMS wieder einnehmen. Da diese Prepaidkarten
Discounter keine solchen Kosten zu finanzieren haben und sich auf
das eigentliche Geschäft der mobilen Telekommunikation beschränken,
können sie Handytarife
bieten die deutlich günstiger sind als jene der Handyverträge. Die
Preisstruktur ist sehr viel einfacher gehalten und bietet keine
Sonderkonditionen zu Nebenzeiten und am Wochenende, wodurch die
Tarife zu den Hauptzeiten nochmals günstiger gehalten werden können.
Man bezahlt immer den gleichen Tarif, egal zu welcher Uhrzeit oder
in welches Handynetz telefoniert wird, sogar in das Festnetz. Aufgrund
dieser deutlichen Unterschiede der Handytarife sind Prepaidkarten
heute für praktisch jeden eine gute Wahl, der bereits über ein Mobiltelefon
verfügt oder bereit ist dieses selbst zu erwerben, denn auch die
"1-Euro-Handys" werden über die Gebühren während der zweijährigen
Vertragslaufzeit ohnehin vom Kunden selbst getragen.
Alexander Bertram
artikel (at) netnut.de
|