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In Japan
verbringen Koi den Sommer in Naturteichen, um gut zu wachsen und
sich möglichst schnell zu entwickeln. Erst im Herbst verbringen
die Züchter die Koi in die überdachten Zuchtteiche. Das ist auch
die Zeit, in der die europäischen Koihändler kommen, um ihren
Koibestand für den Handel aufzustocken. Ist die Auswahl getroffen,
liegt den Koihändlern sowie den Züchtern viel daran, dass die
Koi schnell ihren Zielort in Europa erreichen. Bevor die Koi jedoch
unter Zugabe von reinem Sauerstoff verpackt werden bekommen sie
eine Parasitenbehandlung zur Vorbeugung. Die Fütterung wird auch
schon einige Tage vorher eingestellt.
Die Europa
Reise der Koi von Japan zu uns nach dauert ungefähr 2 Tage.
Nicht nur die Enge während des Transportes, sondern auch die schlechter
werdenden Wasserwerte, erzeugen Stress bei den Fischen Einmal
beim Händler angekommen müssen die neuimportierten Koi erst einmal
in die Quarantäne. Auch um sich auf die neue Umgebung einzugewöhnen.
Wir in Deutschland haben grundlegend andere Wasserwerte als in
Japan. Der Koihändler umsorgt die neuen Koi mit optimalen Wasserwerten
und sorgt dafür, das die Koi möglichst wenig gestört werden. Nach
etwa 14 Tagen haben die Fische den Stress der Reise überstanden
und sich in ihrer neuen Umgebung eingewöhnt. Um sicher zu gehen,
dass keine Krankheiten mit dem Neuerwerb eingeschleppt werden,
bleiben die Koi meist noch 2 weitere Wochen in getrennten Becken.
Einen Ratschlag an alle die sich Koi zulegen wollen. Wählt eure
Fische mit Bedacht aus. Lasst euch Zeit, und bietet euren Koi
die richtige Umgebung. Lasst euch euren Teichbau
von einem Profi realisieren. Dann fühlen sich auch eure Japankoi
auf dauer wohl.
Dagobert Wiedamann
dw (at) wiedamann.de
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