|
Wenn man einmal
zurückblickt, ist der Anfang einer Nähmaschine im 18. Jahrhundert
wiederzufinden, besser gesagt im Jahre 1790. Dort wurde für Schumacher
eine Maschine entwickelt, die aus Holz bestand und lediglich einen
Vorstecher und eine Hakennadel besaß. Was schätzen wir uns heute
glücklich, Nähmaschinen bedienen zu dürfen, die aus stabilem Material
gebaut sind, die viele Nähfunktionen haben, speziell auf unsere
Nähprojekte abgestimmt. Da gibt es Variationen mit einem Monitor,
der nicht größer als gerade mal 3 inch ist und alle Nähpositionen
anzeigen lässt, Quiltstiche, die vorprogrammiert sind und wunderschöne
Zierstiche, die einzelne Musterfolgenden abrunden. Rundum eine Nähmaschine
als Werkzeug, welches das Hobby Patchwork
aufleben lässt. Nun stellt sich die Frage, welche Nähmaschine jetzt
aber die Richtige ist. Um die optimale Nähmaschine für sich bzw.
für seine Bedürfnisse zu finden, ist es von großer Notwendigkeit,
sich einen Überblick zu verschaffen. Da hilft es schon sehr, wenn
man schon weiß, in welche Richtung seine Näharbeiten
gehen werden, so hat man einen Anhaltspunkt und versucht dann nach
verschiedenen Gesichtspunkten die passende Maschine für sich zu
finden. Angefangen von einer einfachen kleinen Nähmaschine bis hin
zu einer Nähmaschine, die programmiert werden kann und schon den
Namen Nähcomputer verdient hat. Ein vorheriges "Probenähen" bzw.
Besuche auf Messen bieten viele Möglichkeiten, sich die Wahl für
die richtige Maschine zu erleichtern, um dann ein Meisterstück in
den Händen zu halten, welches genau auf die eigenen Bedürfnisse
paßt.
Gabriele Schoetta
info (at) patchwork-quilt-forum.de
|