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Artikel » Gesundheit & Fitness Brustoperation | Brustvergrößerungen und Faceliftings stellen Disziplinen der plastischen Chirurgie dar. Ziel der Brustvergrößerung ist es, eine natürliche und ästhetische Form und Größe der Brust zu erhalten. Diese Operation wird nicht nur aus rein ästhetischen Gründen vorgenommen. Liegt eine Fehlbildung der weiblichen Brust vor oder ist diese nach einer operativen Behandlung von Mammakarzinomen bei Brustkrebs entstellt, erfolgt eine Brustvergrößerung aus medizinischen Gründen. Es gibt Implantate mit strukturierten, glatten oder Polyurethan-beschichtete Silikonhüllen. Die Implantate können gefüllt sein mit Silikongel, Kochsalz oder einem Gemisch aus beiden. Auch andere Substanzen werden benutzt. Die Brustvergrößerung wird von dem Facharzt meist unter Vollnarkose durchgeführt. Zunächst wird eine Implantattasche gebildet, indem ein Hautschnitt gemacht und das Brustgewebe angehoben wird. Das Implantat wird entweder teilweise unter den Brustmuskel (submuskulär) oder unter der Brustdrüse oberhalb des Brustmuskels (subglandulär) platziert. Die für das Einbringen der Implantate notwendigen Zugänge können in die Umschlagfalte unter der Brust oder in den Warzenhof gelegt werden. Durch diese Vorgehensweise und durch Schnitt- und Nahttechniken lässt sich die Narbenbildung reduzieren. Nach dem Eingriff treten häufig Hautverfärbungen, eine herabgesetzte Bustempfindlichkeit oder eine Überempfindlichkeit auf. Auch ein gewisses Spannungsgefühl ist normal. Alle diese Symptome klingen nach einiger Zeit ab. Trotzdem kann die Empfindlichkeit der Brust auf Dauer eingeschränkt bleiben. Außerdem kann die Stillfähigkeit eingeschränkt sein. Nach der Brustvergrößerung sollten für 3 Monate Druck und Zerrungen im Operationsgebiet, sowie Aktivitäten vermieden werden, bei denen die Armmuskeln stark beansprucht werden, wie z.B. Tennis. Allerdings haben Implantate eine begrenzte Lebensdauer, so dass sie nach einiger Zeit ausgetauscht oder entfernt werden müssen, da sonst Implantatdefekte auftreten können. Symptome hierfür können Schmerzen oder Unebenheiten der Brust sein. Deshalb sollten nach der Operation die Implantate nach folgenden Zeitabständen untersucht werden: 1 Monat, 6 Monate, 12 Monate, danach einmal jährlich. Eine Brustvergrößerung birgt aber auch Risiken. Selten treten während oder nach der Operation größere Blutungen auf. Auch können Lagerungsschäden (Druckschäden) an Nerven oder Weichteilen entstehen. Durch Hitze können Haut- und Gewebeschäden auftreten. Örtliche Infektionen und Narbenwucherungen mit Hautverfärbungen sind möglich. Auch Allergien und Unverträglichkeiten können auftreten. In vielen Praxen und Kliniken der plastischen Chirurgie Berlins werden Brustvergrößerungen und Faceliftings angeboten.
| | | 17.07.2007 15:38:12 von |
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