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Artikel » Gesundheit & Fitness Zahnimplantate verbessern die Kaufähigkeit und verhindern Knochenschwund | | Jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens mit Zahnproblemen zu kämpfen. Der sensible Zahnbereich ist anfällig für Entzündungen, Karies und kann auch durch Unfälle, beispielsweise durch Stürze, schnell beschädigt werden. Ist ein Zahn erst einmal ausgefallen, muss so schnell wie möglich Ersatz her. Denn: Zahnlücken sehen unschön aus, mindern das Selbstbewusstsein der Betroffenen und rufen nicht selten Entzündungen und Knochenschwund hervor. Um den Schaden am Gebiss zu beheben kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage. Zum Beispiel eine Prothese oder ein Zahnimplantat. Während eine Prothese, also ein herausnehmbares Gebiss oder Teilgebiss, sichtbarer Fremdkörper bleibt und einen nicht zu unterschätzenden Pflegeaufwand mit sich bringt, können heutige Zahnimplantate vollkommen unsichtbar in den Kiefer eingebracht werden. Aus diesem Grund sind die aus gewebefreundlichem Titan oder Keramik bestehenden Zahnimplantate zunehmend beliebt. Zahnimplantate sind kleine Schrauben, die in den Kieferknochen implantiert (eingepflanzt) werden, um darauf feste Zähne, beziehungsweise Zahnkronen, zu verankern. Zahnimplantate empfehlen sich vor allem für Patienten, die einen festen Zahnersatz wünschen, mit dem die Kaufähigkeit vollkommen erhalten bleibt. Eine Zahnimplantat Behandlung erstreckt sich, wie die meisten Zahnersatz Behandlungen, über mehrere Monate. In einem ersten Schritt wird das Zahnfleisch über dem Kiefer angehoben und der Kieferknochen freigelegt. Danach wird ein zylinderförmiger Hohlraum in den Knochen gefräst, der Platz für die Zahnimplantate bietet. Sind die Zahnimplantate eingesetzt, werden sie nach einigen Tagen provisorisch überkront. Nach einer Heilungsphase von cirka drei Monaten können die individuell angefertigten Zahnkronen aufgesetzt werden – die Implantate sind dann fest mit dem Kiefer verwachsen. Die Kosten für Zahnimplantate sind sehr unterschiedlich und hängen von der Anzahl, der Größe, dem gewünschten Material und den körperlichen Voraussetzungen des Patienten ab. Eine Entscheidung für Zahnimplantate stellt, auch wenn die Kosten nicht gering sind, eine wirtschaftlich kluge Investition dar, da Implantate in der Regel bis zu 20 Jahre im Kiefer verbleiben können und darüber hinaus vor Knochenschwund und damit weiteren Zahnbehandlungen, schützen.
| | | 12.11.2007 18:13:36 von |
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