Der ein oder andere hat sich sicherlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, wie es wäre mit einer Samenspende Geld zu verdienen. Andere sehen dies eher als unmoralisch an. Pro Samenspende kann der Spender zirka 100 Euro verdienen, wenn die Qualität als gut erachtet wird. Gespendet wird bei sogenannten Samenbanken, die strenge Anforderungen an den Samen und Spender haben. In der Praxis wird ein Fragebogen ausgefüllt und ein kompletter Gesundheitscheck vorgenommen. Männer in deren Familien Erbkrankheiten vorkommen, haben schlechte Karten, auch übergewichtige Herren werden zumeist von der Samenspende ausgeschlossen. Hat man den Gesundheitscheck und die Fragen überstanden, wird eine Probe des Samens untersucht und nur wenn diese ebenfalls eine hochwertige Qualität aufweist, kommt man als Spender in Frage. In der Regel werden auch Nachkontrollen durchgefüht um sicher zu stellen, dass der Samenspender einen gesunden Lebensstil führt.
Wenngleich es einige Menschen verwerflich und unmoralisch finden, Samen zu spenden, um damit ein Kind zeugen zu lassen ohne dieses jemals kennen zu lernen, so hilft es doch einigen Paaren, die auf natürlichem Wege keine Kinder bekommen können. Samenbanken sind darüber hinaus verpflichtet, die Daten des Spenders und der Empfängerin 10 Jahre aufzubewahren. Viele Samenbanken archivieren diese Daten jedoc freiwillig über einen längeren Zeitraum.
Nach der Spende wird das Sperma für 6 Monate tiefgefroren, um Risiken von Infektionskrankheiten zu vermindern. Ein Samenspender muß immer wieder Gesundheitschecks durchführen.