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BLUTHOCHDRUCK
- DIE SCHLEICHENDE GEFAHR
GESUNDHEIT MIT ALTERNATIVMEDIZIN UND NATURHEILVERFAHREN
Bluthochdruck ist in Deutschland die Volkskrankheit Nummer Eins:
Etwa 15 bis 20 Prozent der Bundesbürger leiden an Hypertonie,
wie der erhöhte Blutdruck genannt wird. Damit gibt es in Deutschland
mehr Menschen mit hohem Blutdruck als in den anderen Kernländern
der EU. In Deutschland leiden nach Schätzungen etwa 16 Millionen
Menschen an dieser heimtückischen Krankheit, denn fünf Millionen
wissen nichts von ihrer verborgenen Erkrankung. Hoher Blutdruck
tut nicht weh, weshalb er in seiner Gefährlichkeit unterschätzt
wird. Dabei kann er großen Schaden anrichten. Weil die meisten
Menschen trotz erhöhtem Bluthochdruck lange beschwerdefrei leben,
wird viel zu oft die Diagnose rein zufällig erstellt.
Wie neuere Studien zeigen ist Bluthochdruck auch schon im Kindesalter
möglich. Dabei besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Übergewicht
und Bluthochdruck. Vor allem im Alter ab 10 Jahren besteht eine
Korrelation zwischen Körperfettanteil und Übergewicht. Dabei zeigte
sich, dass der soziale Status der Familien, das Einkommens- und
Bildungsniveau der Eltern bei der Entwicklung von Fettsucht, Übergewicht
und Bluthochdruck eine große Rolle spielen. Dies ist umso fataler,
da die Jugendlichen die Lebensgewohnheiten und ihre Fettleibigkeit
sehr oft mit in das höhere Alter mitnehmen. Damit steigt das Risiko
für kardiovaskuläre Krankheiten und das Auftreten von Diabetes
mellitus Typ 2, Fettleber und Gelenkschmerzen ist vorprogrammiert.
Der hohe Blutdruck belastet das Gefäßsystem, wobei vor allem die
Innenwand der Arterien betroffen ist. Dort wird die Bildung von
Kalkablagerungen in den Herzkranzgefäßen gefördert. Durch diese
Ablagerungen wird die Elastizität der Gefäßwände stark eingeschränkt
und der Druck noch weiter erhöht. Mit zunehmender Dauer wird der
Zustand immer gefährlicher, weil die Gefäße und vor allem die
Ablagerungen einreißen können. Geschieht dies im Gehirn, spricht
man von Schlaganfall. Passiert es am Herzmuskel, nennt man es
Herzinfarkt. Zudem führt die ständige Herzbelastung, die gegen
einen immer höheren Druck ankämpfen muss zur Herzmuskelschwäche.
Zur frühzeitigen Entdeckung tragen Vorsorgeuntersuchungen bei.
Eine konsequente Behandlung hilft dann Folge-Erkrankungen zu vermeiden.
Symptome von Bluthochdruck
Die meisten Menschen leben trotz hohen Blutdruck lange beschwerdefrei.
Dennoch gibt es mögliche Hinweise:
. Morgendliche Kopfschmerzen
. Schwindelgefühle
. Sehstörungen
. Atemnot
. Nasenbluten
. Allgemeine Müdigkeit
. Unruhe und Nervosität
. Hitzegefühl, Schweißausbrüche
. Häufiges Ohrenklingen
Welche präventiven Maßnahmen bietet die Naturheilkunde?
Der Bluthochdruck muß frühzeitig und konsequent behandelt werden,
da jede Blutdrucksenkung einen Gewinn an Lebensqualität bringt.
Wichtig sind dazu regelmäßige Blutdruckkontrollen. Mindestens
alle sechs Monate sollte der Blutdruck gemessen werden, um die
Hypertonie rechtzeitig zu erkennen und behandeln zu können. Dies
kann beim Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker erfolgen oder auch
bei Selbstmessungen zu Hause. Als optimal werden Blutdruckwerte
von systolisch 120 und diastolisch 80 mm HG definiert. Bei Blutdruckwerten
über 130/85 mm HG nimmt das Risiko von Herzkreislauferkrankungen
zu, die zum Tode führen können. Findet man einen erhöhten Blutdruckwert,
muss man zuerst prüfen, ob es sich um ein einmaliges Ereignis
darstellt. Eine mindestens zweite Messung muß dies bestätigen,
da viele Menschen beim Arzt höhere Blutdruckwerte aufweisen.
In der Alternativ- und Komplementärmedizin erfüllen Naturheilverfahren
auch in der klassischen Herzmedizin eine wertvolle Aufgabe. Neben
Übergewicht, Bewegungsmangel und genetischen Faktoren gibt es
jedoch eine Reihe von Ursachen, die aus der individuellen Lebensführung
resultieren und von den Betroffenen nicht erkannt werden. Bei
den Naturheilverfahren haben Diagnose und Therapie den ganzen
Menschen im Blick. Dadurch werden Selbstheilungskräfte des Menschen
angesprochen und eine beständige Heilung oder Linderung der Beschwerden
kann erreicht werden. Gerade bei chronischen Erkrankungen haben
sich naturheilkundliche Behandlungsmethoden bewährt. In der Naturheilpraxis
wird ein maßgeschneidertes Präventionsprogramm entwickelt. Eine
ausführliche Anamnese in der Naturheilpraxis bringt hier die erforderliche
Aufklärung, wozu auch die Irisdiagnose ein hervorragendes Hilfsmittel
bietet. Die Veränderungen der Gefäße sind bei der Augenspiegelung
im Augenhintergrund schon frühzeitig zu erkennen. Hiermit lässt
sich auch auf den Zustand der Gefäße in anderen Organen schließen.
Bei Fortschreiten der Erkrankung kann es in der Netzhaut zu Blutungen
und anderen Störungen kommen, welche die Sehkraft beeinträchtigen.
Da sich die tückische Kreislauffehlregulation über viele Jahre
entwickeln konnte, braucht man etwas Geduld. Denn die Schäden
in den Arterien können nur in langfristiger Behandlung verbessert
werden.
Welche Faktoren fördern den Bluthochdruck?
. Übergewicht
. Hoher Salzkonsum
. Fettreicher Kost
. Alkohol
. Rauchen
. Stress
. Bewegungsmangel
. Einzelne Medikamente (Antibabypille, Cortison, Antirheumatika)
. Hormonelle Umstellung bei Frauen während der Wechseljahre
Wenn auch die Häufigkeit des Bluthochdrucks mit dem Lebensalter
zunimmt, fällt auf, dass sie bei den Frauen etwas niedriger ist.
Wenn es auch teilweise genetische Ursachen gibt, kann gesagt werden,
dass 80 bis 90 Prozent durch die eigene Lebensweise verursacht
wird.
Nichtmedikamentöse Therapie
. Gewichtsabnahme bei Übergewicht (Heilfastenseminare unter Anleitung
von professionellen Fastenleitern z.B. an VHS)
. Richtige Ernährung (Vollwertkost mit reichlich Gemüse und Obst
und fettarme Milchprodukte, ggf. Seminarschulung)
. Regelmäßig mehr Bewegung oder Sport
. Einstellung des Rauchens
. Weniger Kochsalz (maximal 6 g pro Tag, an versteckte Form denken,
nicht zusätzlich salzen) . Bärlauch, Knoblauch, Weissdorn, Arnika
und Mistel sind vorzügliche Helfer aus der Pflanzenheilkunde
. Weniger Kaffee und Schwarztee
. Einschränkung des Alkoholkonsums auf unter 30 Gramm/Tag (höchstens
2 Gläser Wein oder weniger pro Tag)
. Meeresfische wie Makrele, Lachs und Heringe senken Blutdruck
durch ihren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren
. Richtig trinken (2 Liter pro Tag, Kräutertee oder stilles Wasser
zur Ausschwemmung der Stoffwechselschlacken)
. Stress vermeiden
. Entspannungsübungen
. Gedankenhygiene und Meditation
. Eventuell Absetzen der "Pille" (in Absprache mit dem Gynäkologen)
Für viele Patienten besteht eine gute Chance, allein durch eine
gesündere Lebensführung einen mäßig erhöhten Blutdruck in den
Griff zu bekommen, wobei sich auch andere Risikofaktoren wie zum
Beispiel Übergewicht und Blutfettwerte bessern. Die nichtmedikamentösen
Maßnahmen sollten Sie auch dann ergreifen, wenn Sie Medikamente
gegen Bluthochdruck benötigen. Dadurch kann die Ansprechbarkeit
der Medikamente erhöht werden, was zu einer Verringerung der Anzahl
und Dosis führt. Außerdem bilden sie einen Schutz vor anderen
Risikofaktoren wie Zuckerkrankheit und erhöhte Blutfettwerte.
Arzneimittel werden dann verordnet, wenn durch die allgemeinen
Maßnahmen keine ausreichende und dauerhafte Blutdrucksenkung erzielt
werden kann.
Irene Moser
Heilfasten
und Naturheilpraxis
Naturheilpraxis Irene Moser
Heilpraktikerin
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