Seitdem im Mai 2005 der erste Mobilfunk-Discounter mit dem Namen simyo auf den Markt kam, wurde Prepaid richtig beliebt. Dies liegt nicht nur an den immer mehr werdenden Mobilfunk-Discountern, sondern auch daran, dass die großen Anbieter angefangen haben ihre Prepaid-Tarife zu vereinfachen und zu verbilligen.Was bedeutet Prepaid? Prepaid ist mal wieder ein englischer Begriff in unserer deutschen Wirtschaftswelt;) und bedeutet nichts anderes als - vorher bezahlt. (Pre = vorher und paid = bezahlt).
Aus dieser Übersetzung wird auch der große Unterschied zu einem klassischen Vertrag (Postpaid) deutlich. Im Gegensatz zu diesem, wo am Ende des Monats eine Rechnung kommt und damit auch meistens die große und böse Überraschung über die Höhe der Rechnung, muss bei Prepaid erst Geld auf die Karte aufgeladen werden und dann kann telefoniert werden.
Dies führt zu einer besseren Kostenkontrolle und es ist genau das, worauf Eltern immer gewartet haben, denn durch diesen Umstand kann ein Budget festgelegt werden und wenn diese abtelefoniert wurde, dann ist Schluss mit dem Geld ausgeben fürs Telefonieren.
Der Nachteil ist allerdings auch, dass sobald das Guthaben zu Ende ist, das laufende Gespräch auch umgehend beendet ist! Eine Ausnahme bildet hier der Mobilfunk-Discounter callmobile. Bei callmobile wird das laufende Gespräch nicht beendet, so dass callmobile die einzige Prepaid-Karte hat, die ins Negative rutschen kann. Allerdings nur in Höhe des aktuellen Gesprächs. Dafür sind bei callmobile allen Sonderrufnummern (0900 und 0190), sowie Roaming gesperrt. Dies ist auch interessant für Eltern, da so eine Abzocke des Kindes durch teure Hotlines vermieden wird.
Den großen Nachteil, dass lästige Guthaben-Karte kaufen, frei rubbeln und dann aufladen wird durch die neuen Mobilfunk-Discounter auch überflüssig gemacht, da hier alles über das Internet oder sogar automatisch geschehen kann. Alle Mobilfunk-Discounter finden Sie hier.
Prepaid, die gute und übersichtliche Alternative zu hohen und überraschenden Mobilfunk-Rechnungen.