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Artikel » Kunst & Kultur Der Blues | Die Blues Musik wie wir sie heute kennen entstand gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts durch die afroamerikanische Gesellschaft. Seinen Ursprung fand der Blues in der afrikanischen und der europäischen Volksmusik. Sklaven aus dem Norden Amerikas entwickelten diese Musikstile weiter zu einer eigenen musikalischen Form: Der Blues war geboren. Wenn man sich Blues Texte ansieht, so kann man feststellen, dass diese in der Regel in der „Ich“-Form verfasst sind, was die besungenen Situationen sehr anschaulich darstellt, und dem Hörer ermöglicht, sich in die Musik hinein zu versetzen. Die Texte helfen den Afroamerikanern, ihre Alltagserlebnisse zu bewältigen. Oft singen Blues Sänger von Erlebnissen, die wirklich passiert sind, allerdings beruhen einige auch auf fiktiven Erlebnissen. Meist sind die Texte etwas verallgemeinert, damit die Zielgruppe, die Hörer also, sich mit den Texten besser identifizieren können. Für viele Afroamerikaner war dies sehr wichtig. Der Aufbau eines Standard Blues besteht aus zwölf Takten. Die Akkordfolgen beruhen auf der ersten, der vierten und der fünften Stufe der Tonika. Allerdings gibt es hier einige Variationen, wie zum Beispiel den Turnaround am Ende, bei dem die Akkordfolge am Ende des Songs leicht verändert ist. Typisch für den Blues sind die so genannten „Blue Notes“, die leicht schräg klingen, aber für den typisch bluesigen Sound verantwortlich sind. Das wichtigste Begleitinstrument beim Blues ist die Gitarre. Beispiele für erfolgreiche Bluesbands, die schon früh ihr Geld mit der Musik verdient haben, sind etwa die Al Jones Bluesband, Muddy Waters, B.B. King, welcher wohl jedem Menschen ein Begriff sein sollte, oder die Mojo Blues Band, eine deutsche Bluesband, die recht bekannt war. Heutzutage ist der Blues nicht mehr so aktuell, es gibt aber immer noch viele Liebhaber, die gerne Bluesmusik hören.
| | | 05.12.2007 21:02:11 von |
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