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Artikel » Kunst & Kultur Ostern - ein Fest der Religionen | Ostern ist ein christliches Fest, denn hier feiern sie die Auferstehung Jesu. Ostern beginnt mit dem Karfreitag und endet am folgenden Ostersonntag. Aus theologischer Sicht ist Ostern das wichtigste Fest, denn es drückt Freude über den Sieg des Sohn Gottes über den Tod aus. Allerdings gibt es Ostern in vielen Religionen und so ist für die Protestanten der Karfreitag der höchste Feiertag. Dies ist darin begründet, das sie meinen, dass der Tod Jesu die Menschheit von der Erbsünde erlöst habe und nicht erst die Auferstehung. Allerdings würde ohne die Auferstehung ein Leben nach dem Tod nicht existieren, da Christus durch die Auferstehung die Macht des Todes besiegt hat. Heute ist allerdings viel von dem eigentlichen Sinn verloren gegangen und viele können mit der biblischen Geschichte gar nichts mehr anfangen. Für sie bedeutet Ostern Ferien und bunte Eier. Es gibt viele Osterbräuche, die allesamt jedoch einen religiösen Ursprung haben. Da sich Ostern an die 40-tägige Fastenzeit anschließt, kommen hier viele Delikatessen auf den Tisch, wie ein Lammbraten. Die Geschichte hinter dem Lamm ist, dass dieses christliche und jüdische Ostersymbol schon im Mittelalter gebraten wurde, um an Jesus zu erinnern. Auch das Osterei schaut auf eine lange Tradition zurück, denn in den verschiedenen Religionen ist das Ei ein Zeichen des Lebens und der Lebenskraft. Ein weiterer sehr beliebter Osterbrauch sind die Osterfeuer. In der christlichen Religion ist das Feuer ein Symbol für den Sieg Christi über den Tod. Allerdings sind Osterfeuer ein heidnischer Brauch, durch die die Wintergeister vertrieben und der Frühling begrüßt wurde.
| | | 26.02.2008 11:11:41 von |
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