Christopherus gilt heute als Schutzpatron der Autofahrer und als einer der bei der Taufe oft betrachteten Heiligen. Doch wie kam es hierzu?Der Legende nach suchte er nach dem mächtigsten aller Könige, denn nur diesem wollte er sich unterwerfen.
Tatsächlich fand er den mächtigsten irdischen Herrscher und glaubt sich am Ziel. Doch dann bekam er mit, dass sich dieser Herrscher bekreuzigte wannimmer vom Teufel die Rede war. Daraufhin verließ ihn Christophorus, um diesen noch mächtigeren Satan zu suchen. Tatsächlich erschien ihm bald der Teufel und Christopherus unterwarf sich ihm.
gemeinsam wandernd wurde ein Kreuz sichtbar. Der Teufel wich dem Kreuz aus und machte einen großen Umweg. Befragt von Christopherus musste er zugeben, dass er das Bild des gekreuzigten Gottessohns noch mehr als alles in der Welt zu fürchten habe.
Christopherus verliess den Teufel umgehend, denn er wollte ja nur dem Grössten, dem Mächtigsten aller Könige dienen –also Gott. Lange suchte er nach diesen, bis er endlich einen Erimiten fand, der ihm bestätigte, Gott sei der mächtigste Herrscher. Doch müsse man fasten können um ihm zu diesen. Christopherus hingegen konnte dies nicht. Auch beten konnte Christopherus nicht befolgen. So wurde ihm die Aufgabe übertragen Menschen auf dem Rücken über einen gefährlichen Fluss zu tragen, denn als Riese war er ja stark und groß. Eines Nachts hörte er die Stimme eines Kindes rufen welches hinübergetragen werden wollte. Als er aber mit diesem Knaben auf der Schulter ins Wasser stieg, wurde die Last immer schwerer, unsagbar schwer. Christopherus fürchtete, zu ertrinken, geriet beinahe in Panik und glaubte, die ganze Welt läge auf seinen Schultern. "Sogar mehr als die Welt hast du getragen", sagte da der Knabe zu ihm, "Gott selbst, der die Welt erschaffen hat, war deine Bürde". Der Knabe drückte ihn nun unter das Wasser und taufte ihn. Christopherus wurde so in die Gemeinschaft Gottes aufgenommen.
Aufgrund dieser Sage und der jahrtausendealten Verankerung als Schutzheiliger wird Schmuck mit dem Heiligen Chrsitoperus oft verschenkt, insbsondere als Taufe Geschenk. Denn wer wäre ob dieser Taufgeschichte besser hierzu geeignet als der Christusträger, über das Taufkind zu wachen?