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Artikel » Mode & Beauty Fett-weg-Spritze | Die Fettspeicherung ist zu einem wesentlichen Teil ein Bilanzproblem: Wird zu viel gegessen, so wird Fett gespeichert. Wird zu wenig Nahrung aufgenommen, so wird Speicherfett abgebaut. Allerdings ist der Energiebedarf individuell sehr verschieden: Was für den einen schon zu viel ist, kann für den anderen zu wenig sein. Neben den "operativen" Methoden und der Fett-weg-Spritze ist die einzige wirksame Methode der Entfettung das bekannte „FDH“ (friss die Hälfte). Bei Bilanzrechnungen für Entfettungskurven ist der Brennwert von Fettgewebe mit etwa 7000 kcal pro Kilogramm Körpergewicht anzusetzen. Mit einer „Nulldiät“ kann man einen „echten“ Gewichtsverlust von etwa 2 Kilogramm pro Woche erreichen, mit einer 1000-kcal-Diät etwa 1 Kilogramm pro Woche. Will man den Patienten durch eine rasche Gewichtsabnahme beeindrucken, so kann man den Körper „entwässern“ und damit auch mehrere Kilogramm pro Tag verlieren. Das Wasser wird jedoch nach dem Ende der Behandlung ebenso schnell wieder eingelagert. Die Bilanzrechnung geht allerdings häufig nicht auf, weil der Körper im Hungerzustand Energie zu sparen sucht, z.B. durch verminderte Motivation zu körperliche Aktivität.Dieses Problem tritt bei einer Behandlung mit der Fett-weg-Spritze nicht auf. Die meisten Fälle von Fettsucht beruhen auf Überernährung, doch können Störungen der Hormonproduktion die Fetteinlagerung fördern, z.B. Cushing-Krankheit bei vermehrter Bildung von Glucocorticoiden in der Nebennierenrinde („Stammfettsucht“ mit „Vollmondgesicht“ und „Büffelnacken“ bei schlanken Gliedmaßen). Nach den Wechseljahren mit dem Abfall der Bildung weiblicher Geschlechtshormone nimmt manchmal das Fettgewebe im gesamten Körper zu („Matronenfettsucht“).
| | | 03.12.2007 11:50:50 von |
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