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Permanent Make-Up - Die Haut

Basiswissen Permanent Make-Up
Die Haut
[...] Schweißdrüsen: Der Schweiß der von den aufgeknäuelten Bereichen der Drüsen produziert wird, besteht hauptsächlich aus Wasser und Salz, er enthält darüber hinaus aber auch Stoffwechselprodukte wie Harnstoff, die über den Schweiß nach außen abgegeben werden. Mit seinem sauren pH-Wert zwischen vier und fünf überzieht der Schweiß die Haut mit einem leicht sauren Film, der Mikroorganismen abtötet und somit wesentlich dazu beiträgt, Krankheitserreger abzuwehren. Im Regelfall sondert ein Mensch unter Milden klimatischen Bedingungen in Ruhe pro Tag ca. 0,5 L Schweiß ab, an heißen Tagen, bei starker körperlichen Betätigung sowie bei Fieber können es unter Umständen 5 L, in manschen Fällen sogar noch mehr sein. Diese Flüssigkeit und die darin enthaltenen Mineralsalze müssen den Körper dringend wieder zugeführt werden, damit er nicht austrocknet und der Mineralhaushalt, z.B. in den Muskeln, wieder hergestellt wird.Ein Permanent Make-Up hat keine Einflüsse auf die Schweißdrüsen bzw. auf die Menge des produzierten Schweißes.
Die Schweißbildung unterliegt unter gewissen Umständen aber auch den vegetativen Nervensystem. Dies äußert sich vor allem bei Aufregung („feuchte Hände“) oder bei Angst (so genannter Angstschweiß) und wird subjektiv meist als unangenehm und störend empfunden. Zur Behandlung von übermäßigen Schweißbildung kann ein muskellähmendes Gift (Botulinumtoxin) direkt in die Haut gespritzt werden, beispielsweise an den Handflächen oder in den Achselhöhlen. Auf diese Weise kann die Schweißabsonderung weitgehend eingedämmt werden.

Duftdrüsen
Bei den Duftdrüsen handelt es sich auch um eine Art von Schweißdrüsen, daher werden sie auch als apokrine Schweißdrüsen bezeichnet. Auch sie werden durch ein Permanent Make-Up nicht beeinträchtigt. Sie sind ähnlich aufgebaut wie die merokrinen Schweißdrüsen, allerdings liegen ihre Anfangsknäuel in der Regel im Unterhautfettgewebe und ihre Ausführungsgänge enden an Haarfollikeln. Duftdrüsen finden sich vor allem im Bereich der Achseln und der Schamgegend – sie sondern ein Sekret ab, dessen Duft sich von Mensch zu Mensch unterscheidet. Dieser Duft hatte in erster Linie die Funktion, potenzielle Geschlechtspartner anzulocken. Dabei ist es von der Natur so eingerichtet, dass sich genetisch unterschiedliche Menschen gut riechen können. Dies soll zur genetischen Vermischung führen und Inzucht vermeiden. Aber nicht nur im Bezug auf den Geschlechtspartner spielt der Körpergeruch eine wichtige Rolle, auch bei anderen mitmenschlichen Kontakten. Nicht umsonst heißt es, dass man jemanden „nicht riechen“ kann, wenn man ihn nicht leiden kann. Heute wird durch künstliche Duftstoffe, wie Parfums oder Deodorants, häufig versucht, den eigenen Körpergeruch zu überdecken.
[...]

12.12.2007 17:20:36 von allouche
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